LÜBBEN (dpa-AFX) - Das künftige Rechenzentrum der Digitalsparte der Schwarz-Gruppe in Lübbenau soll mit seiner Abwärme Gebäude im Spreewald heizen. Dazu schlossen die Stadt und das Unternehmen eine Vereinbarung. Die Schwarz-Gruppe ist die Muttergesellschaft von Lidl und Kaufland.
Für dich zusammengefasst:
Das Rechenzentrum soll Lübbenau mit Abwärme versorgen.
Es geht Ende 2027 in Betrieb und nutzt Serverabwärme.
Die Investition der Schwarz-Gruppe beträgt elf Milliarden Euro.
Das Rechenzentrum soll Ende 2027 in Betrieb gehen, wie Schwarz Digits mitteilte. Ab 2028 solle dann entstehende Serverabwärme in das lokale Fernwärmenetz des Energieversorgers eingespeist werden.
Elf Milliarden Euro will die Schwarz-Gruppe in das Rechenzentrum investieren, wie das Unternehmen im Herbst 2025 beim Spatenstich auf der Baustelle bekannt gab. Die große Anlage für Künstliche Intelligenz und Cloud-Dienste wurde mit einer Anschlussleistung von zunächst rund 200 Megawatt geplant.
"Ein Rechenzentrum dieser Größe bietet großes Potenzial auch für die Menschen vor Ort, wenn wir es bestmöglich in die bestehende Infrastruktur einbetten, sagte der Bereichsleiter Data Center und Compute Services, Stefan Hees. Der Lübbenauer Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos) sagte, das Projekt zeige, wie der Strukturwandel der Region aktiv gestaltet werde. Das Rechenzentrum entsteht auf der Fläche eines ehemaligen Kohlekraftwerks. Es soll Strom aus erneuerbaren Energien genutzt werden./mow/DP/stw
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