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Neuer Mindestlohn: DGB-Chefin wirbt bei SPD um Akzeptanz

BERLIN (dpa-AFX) - DGB-Chefin Yasmin Fahimi hat beim SPD-Parteitag den Kompromiss zum Mindestlohn verteidigt und bei den Sozialdemokraten um Akzeptanz geworben. "Liebe Genossinnen und Genossen, ich kann euch sagen: Das ist ein verdammt hartes Ringen gewesen", berichtete Fahimi aus den Verhandlungen. Manche Arbeitgeber hätten am liebsten eine Nullrunde gesehen. Letztlich habe man aber einen Einstieg in einen echten, armutsfesten Mindestlohn geschafft.

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Laut Kommissionsbeschluss soll der Mindestlohn von derzeit 12,82 Euro in zwei Stufen steigen: Anfang kommenden Jahres auf 13,90 Euro und Anfang 2027 auf 14,60 Euro. Die SPD hatte 15 Euro bereits 2026 gefordert.

Fahimi bat die SPD-Delegierten nun um Unterstützung für den Kompromiss. Die Mindestlohnkommission müsse weiter funktionieren, am Ende solle nicht die Politik alleine über den Mindestlohn entscheiden, betonte sie. Denn man wisse ja nie, wie die politische Konstellation in Zukunft sei./tam/DP/stw


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