MOSKAU (dpa-AFX) - Russland hat die von US-Präsident Donald Trump angekündigte Waffenruhe für gegenseitige Angriffe auf Energieobjekte im Ukraine-Krieg nicht bestätigt. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, dass die Kontakte mit der US-Seite andauerten. Wenn es Ergebnisse gebe, werde der Kreml darüber informieren, sagte er. Am Sonntag hatte Trump eine Waffenruhe für Angriffe auf Energieinfrastruktur angekündigt. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj zeigte sich überrascht, betonte aber seine Bereitschaft dazu.
Für dich zusammengefasst:
Russland hat die angekündigte Waffenruhe nicht bestätigt.
Kreml erklärt, dass keine Waffenruhe angestrebt wird.
Russland wäre an einem Wahltag zu einer Waffenruhe bereit.
Moskau lehnt Waffenruhen immer wieder ab mit der Erklärung, dass es eine dauerhafte Lösung des Konflikts anstrebe. Mit den massiven Angriffen auf die ukrainische Energieinfrastruktur vor allem jetzt zu Beginn der kalten Jahreszeit will das russische Militär den Druck auf Kiew erhöhen, sich auf Moskaus Forderungen für einen Waffenstillstand einzulassen. Kiew lehnt die von Moskau geforderten Gebietsabtretungen aber kategorisch ab.
Zugleich lobte Peskow, dass die USA sich für eine Friedenslösung im Ukraine-Krieg einsetzten. "Wir sind dankbar für die Fortsetzung dieser Anstrengungen", sagte er. Dagegen täten die Europäer nichts für einen Frieden. "Die Europäer - sie gehören eher zur Kriegspartei, die alles dafür tut, damit dieser Krieg nicht endet", sagte Peskow. Russland wirft Deutschland und den anderen Europäern seit langem vor, mit Waffenlieferungen und Milliardenhilfen den Konflikt immer weiter zu eskalieren.
Kreml: Bereit zur Waffenruhe an möglichem Wahltag in Ukraine
Peskow äußerte sich auch zu der von Selenskyj erneut angebotenen Waffenruhe von 60 Tagen für die Abhaltung von Wahlen in dem Land. "Wir wollen keine Waffenruhe, sondern einen dauerhaften Frieden und sind bereit, dafür alles Mögliche zu unternehmen", behauptete Peskow. Für den Fall von Wahlen in der Ukraine sei Russland aber zu einer Waffenruhe für den Tag der Abstimmung bereit. Die 60 Tage wolle Selenskyj nicht, um Wahlen abzuhalten, sondern um im Krieg durchzuatmen und neue Kräfte zu sammeln, meinte Peskow.
Auch der russische Außenminister Sergej Lawrow lehnte eine Waffenruhe erneut ab. Selenskyj versuche derzeit, sich um jeden Preis Zeit zu verschaffen. "Ich denke, er hat das Durchatmen nicht verdient", sagte Lawrow. Russland überzieht die Ukraine seit mehr als viereinhalb Jahren mit einem zerstörerischen Angriffskrieg./mau/DP/stw
Werbung
Passende Knock-Outs
Strategie
Hebel
Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
10
20
Den Basisprospekt sowie die Endgültigen Bedingungen finden Sie jeweils hier:
DE000NB7L4Y7 ,
DE000NB7WKT9 ,
DE000NB7YW37 ,
DE000NB5ZSM4 ,
DE000NB5ZKE8 ,
DE000NB6GT43 . Bitte informieren Sie sich vor Erwerb ausführlich über Funktionsweise und Risiken der Produkte. Bitte beachten Sie auch die weiteren Hinweise zu dieser Werbung.
Im Durchschnitt erleiden 7 von 10 Kleinanlegern Verluste beim Handel mit Turbo-Zertifikaten. Turbo-Zertifikate sind hoch risikoreiche Produkte und nicht für langfristige Anlagestrategien geeignet.
Hinweis:
ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen.
Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich
dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch
eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link
„Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für
diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.