Man nehme wahr, wie dies teilweise belächelt werde, sagte Miersch. "Aber wer Stabilität und dauerhaften Frieden will, der wird ohne Diplomatie niemals zu einem Ende kommen. Deswegen machen Sie bitte so weiter, wie Sie begonnen haben", sagte der SPD-Politiker direkt an den auf der Regierungsbank sitzenden Außenminister gewandt.
Merz bedankt sich ausdrücklich bei seinem Außenminister
Merz hatte sich in seiner Regierungserklärung zuvor bemüht, den Eindruck von Uneinigkeit zwischen ihm und Wadephul zu zerstreuen. Der Kanzler sagte seinem Außenminister ein "besonders herzliches Wort des Dankes" für dessen Nahost-Diplomatie.
Seit Tagen gibt es Berichte über vor allem unionsinterne Kritik an Wadephul, der im Nahostkonflikt andere Nuancen als Merz gesetzt hatte. Der Außenminister hatte etwa davor gewarnt, dass ein Eingreifen der USA in Israels Krieg gegen den Iran die Gefahr einer Ausweitung des Konflikts nach sich ziehen könne. Merz hatte sich dagegen ohne Wenn und Aber hinter die Angriffe Israels und den Kriegseintritt der USA gestellt./bk/DP/stw
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