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Miersch verteidigt Wadephuls Krisendiplomatie gegen Kritik

BERLIN (dpa-AFX) - SPD-Fraktionschef Matthias Miersch hat die Krisendiplomatie von Außenminister Johann Wadephul (CDU) gegen Kritik aus der Union in Schutz genommen. "In diesen Zeiten führt kein Weg an Diplomatie vorbei. Jeder Versuch ist es wert, jedes Gespräch nicht umsonst", sagte Miersch in seiner Antwort auf die Regierungserklärung von Kanzler Friedrich Merz (CDU) im Bundestag in Berlin. Die SPD bedanke sich ausdrücklich für den Einsatz Wadephuls in den vergangenen Wochen.

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Zeitungsständer (Symbolbild).
Quelle: - © AdrianHancu / iStock Editorial / Getty Images Plus / Getty Images:

Man nehme wahr, wie dies teilweise belächelt werde, sagte Miersch. "Aber wer Stabilität und dauerhaften Frieden will, der wird ohne Diplomatie niemals zu einem Ende kommen. Deswegen machen Sie bitte so weiter, wie Sie begonnen haben", sagte der SPD-Politiker direkt an den auf der Regierungsbank sitzenden Außenminister gewandt.

Merz bedankt sich ausdrücklich bei seinem Außenminister

Merz hatte sich in seiner Regierungserklärung zuvor bemüht, den Eindruck von Uneinigkeit zwischen ihm und Wadephul zu zerstreuen. Der Kanzler sagte seinem Außenminister ein "besonders herzliches Wort des Dankes" für dessen Nahost-Diplomatie.

Seit Tagen gibt es Berichte über vor allem unionsinterne Kritik an Wadephul, der im Nahostkonflikt andere Nuancen als Merz gesetzt hatte. Der Außenminister hatte etwa davor gewarnt, dass ein Eingreifen der USA in Israels Krieg gegen den Iran die Gefahr einer Ausweitung des Konflikts nach sich ziehen könne. Merz hatte sich dagegen ohne Wenn und Aber hinter die Angriffe Israels und den Kriegseintritt der USA gestellt./bk/DP/stw

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