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Untersuchungen zufolge begann der Vorfall bei Binance mit klassischem Social Engineering über ein manipuliertes Vorstellungsgespräch, woraufhin die Täter interne KI-Tools der Börse zweckentfremdeten. US-Behörden machen die nordkoreanische Hackergruppe TraderTraitor für den Diebstahl verantwortlich. Auch die brasilianische Börse Mercado Bitcoin meldete verdächtige Abflüsse von über 40 Millionen Dollar. Michael Saylor fordert Betreiber von Handelsplattformen und Banken deshalb dazu auf, modernste Frontier-Modelle von Anbietern wie Anthropic oder OpenAI täglich auf ihre eigene Infrastruktur anzusetzen, um Schwachstellen vor Kriminellen aufzudecken.
Nicht zuletzt warnt der bekennende Bitcoin-Maximalist vor einer übermäßigen Komplexität alternativer Blockchain-Protokolle. Jede zusätzliche Funktion auf Netzwerken wie Ethereum, Solana oder Cardano vergrößere die Angriffsfläche für automatisierte Schadprogramme unweigerlich. Der Strategy-Gründer lobt daher vor allem die Schlichtheit des Basisprotokolls: "Bitcoin ist solide. Wackelige, schlecht konstruierte E-Commerce-Software wird gehackt werden." Während Binance den Großteil der Kundengelder aus eigenen Reserven erstattete, wartet die Branche nun vor allem auf den Proof-of-Reserves-Report. Wie die BTC-ECHO Redaktion den Milliardenhack einschätzt, lest ihr hier: "Binance-Hack: Wo sind Kryptowährungen noch sicher?"
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