MetaMask plant mit mUSD noch für August den Launch eines US-Dollar-Token, unterstützt von Blackstone, einem der größten Finanzkonzerne der Welt.
MetaMask will seinen eigenen Stablecoin – mUSD – noch in diesem Monat launchen. Der Token wird an den US-Dollar gekoppelt. Die Vermögensverwaltung und Verwahrung der Reserven übernimmt Blackstone, einer der größten Finanzkonzerne der Welt.
Die Ausgabe erfolgt über Bridge, ein von Stripe übernommenes Unternehmen, das Infrastruktur für Stablecoin-basierte Zahlungen bereitstellt. mUSD soll sich neben den Marktführern USDT und USDC etablieren und MetaMask stärker im Web3-Payment-Sektor positionieren.
Stablecoin-Reserven werden in der Regel in sichere, liquide Anlagen wie US-Staatsanleihen investiert. MetaMask könnte so auch neue Ertragsquellen erschließen. Mit über 30 Millionen monatlich aktiven Usern verfügt man über eine enorme Reichweite für die schnelle Adaption von mUSD.
Das Projekt ist jedoch noch nicht offiziell bestätigt. Erste Hinweise tauchten in einem Governance-Vorschlag auf, der kurz nach Veröffentlichung wieder gelöscht wurde. Sollte mUSD erfolgreich starten, könnte es den Wettbewerb im Stablecoin-Sektor deutlich verschärfen und für mehr Vielfalt im Ethereum-Ökosystem sorgen.
Immer mehr Finanz- und Techriesen drängen in den Stablecoin-Markt: PayPal mit PYUSD, Robinhood mit einem geplanten USD-Token, Bank of America mit einer internen Abwicklungswährung und JPMorgan mit der international expandierenden JPM Coin. Stablecoins entwickeln sich damit zum strategischen Werkzeug im globalen Zahlungsverkehr.
Mit dem Clarity for Payment Stablecoins Act (kurz: CLARITY) hat die US-Regierung unter Donald Trump klare Regeln geschaffen: vollständige Reserven, regelmäßige Prüfungen und strikte Trennung von Kundengeldern. Ziel ist es, Stablecoins sicher und reguliert zu etablieren, ohne staatlichen Retail-CBDC.
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