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Merz vor CDU-Parteitag: Kenne auch manche Unzufriedenheit

STUTTGART (dpa-AFX) - CDU-Chef Friedrich Merz will seine Partei beim Wahlparteitag in Stuttgart auf die Reformen und Herausforderungen der nächsten Monate einstimmen. "Ich kenne natürlich auch manche Unzufriedenheit, auch manche Kritik", sagte der Kanzler in Stuttgart beim traditionellen Rundgang durch die Parteitagshalle auf die Frage einer Journalistin, woran es liege, dass sich Bürger in Umfragen unzufrieden über seine Arbeit äußerten.

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Friedrich Merz beim EPP Congress in Rotterdam
Quelle: - ©www.davidplas.be, cc-by-2.0:

"Das ist in einer Demokratie im Übrigen auch einigermaßen normal, dass nicht alle gleich zufrieden sind", fügte Merz hinzu und ergänzte: "Aber ich werde versuchen, den Weg aufzuzeigen, auf dem wir sind."

Merz war 2022 bei einem Online-Parteitag mit 94,6 Prozent der Stimmen gewählt und später mit 95,3 Prozent per Briefwahl bestätigt worden. 2024 kam er auf 89,8 Prozent. Mit Spannung wird erwartet, ob er diesmal wieder auf ein Ergebnis von mehr als 90 Prozent kommt oder einen Dämpfer verkraften muss.

Kanzler: Haben viel geschafft, sind aber noch längst nicht am Ziel

Er gehe von guter Stimmung unter den 1.001 Delegierten aus, sagte Merz. Die CDU werde sich aber "auch mit den Herausforderungen zu beschäftigen haben, vor denen wir stehen - innenpolitisch, außenpolitisch, wirtschaftspolitisch, sozialpolitisch."

Der Kanzler fügte hinzu: "Wir haben viel geschafft, aber wir haben auch noch viel zu tun und das wird auch meine Botschaft morgen sein. Wir sind auf einem Weg, aber wir sind noch längst nicht am Ziel." Er werde versuchen, dies den Delegierten bei seiner Rede am Freitag zu vermitteln.

Merz optimistisch vor der Landtagswahl in Baden-Württemberg

Mit Blick auf die Landtagswahl in Baden-Württemberg am 8. März, bei der CDU-Landeschef und -Spitzenkandidat Manuel Hagel Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) ablösen will, äußerte sich Merz optimistisch. "Wenn dieses Land demnächst mit der CDU in der Staatskanzlei wieder regiert wird, dann wird es noch besser, als es ohnehin schon ist", sagte er./bk/DP/mis

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