Die Bundeswehr betritt damit Neuland. Im Gegensatz zu ihren bisherigen Auslandseinsätzen handelt es sich bei der Aufstellung der Litauen-Brigade um die erste dauerhafte Stationierung eines Truppenverbandes im Ausland. Deutschland reagiert damit auf die wachsende Bedrohung der Nato durch Russland nach der russischen Invasion in der Ukraine vor mehr als drei Jahren.
Im Koalitionsvertrag des neuen schwarz-roten Regierungsbündnisses heißt es dazu: "Die dauerhaft in Litauen stationierte deutsche Brigade ist unser zentraler Beitrag für Abschreckung und Verteidigung an der Nato-Ostflanke. Die Aufstellung, ihre Ausstattung und Finanzierung sowie ihr Personalbedarf haben Priorität."
Die Brigade soll bis 2027 voll einsatzfähig sein. Vorgesehen ist eine dauerhafte Präsenz von bis zu 5.000 Soldaten, deren Hauptstandort eine noch zu bauende Kaserne mit Truppenübungsplatz in Rudninkai - nahe der Grenze zu Belarus - sein soll. Bis zu deren Fertigstellung wird es Übergangslösungen in litauischen Kasernen nahe Vilnius geben./mfi/awe/cn/DP/zb
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