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Merz telefoniert mit Netanjahu

BERLIN (dpa-AFX) - Bundeskanzler Friedrich Merz hat bei Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf eine stärkere Nothilfe für die palästinensische Zivilbevölkerung im Gazastreifen gedrungen. Es sei dringend erforderlich, umgehend ausreichend humanitäre Hilfe in den Gazastreifen zu lassen und deren sichere Verteilung zu gewährleisten, teilte Regierungssprecher Stefan Kornelius nach einem Telefonat von Merz und Netanjahu mit.

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Der Bundeskanzler unterstrich demnach, dass die Sicherheit und das Existenzrecht Israels Teil deutscher Staatsräson sind. Er verurteilte den Terror der Hamas. Diese müsse alle Geiseln freilassen und die Waffen niederlegen. Er drückte seine Hoffnung aus, dass es bald eine Einigung über eine Geiselfreilassung und einen Waffenstillstand geben wird.

Merz bekräftigte den Angaben zufolge, dass die Bundesregierung weiterhin eine verhandelte Zweistaatenlösung als beste Chance betrachtet, Israelis und Palästinensern ein friedliches Zusammenleben zu ermöglichen.

Merz hatte zuletzt den Tonfall gegenüber der israelischen Regierung verschärft. Aus seiner Sicht und der von Außenminister Johann Wadephul hat Israel die Zusage nicht eingehalten, ab dem 25. Mai die Versorgung der palästinensischen Zivilbevölkerung durch den neuen israelisch-amerikanischen Verteilweg zu sichern.

Der Gaza-Krieg mit verheerenden Auswirkungen auf die Zivilbevölkerung ist eine Folge des Überfalls der Hamas und anderer islamistischer Terrorgruppen vom 7. Oktober 2023 auf Israel. Damals wurden mehr als 1.200 Menschen getötet und rund 250 in den Gazastreifen verschleppt./and/DP/zb

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