Am Rande der Konferenz mit etwa 60 beteiligten Ländern soll es auch eine Videoschalte der sogenannten Koalition der Willigen geben, in der sich Unterstützerstaaten der Ukraine zusammengeschlossen haben. Merz, der sich ebenfalls zu der Videokonferenz zuschalten will, kündigte am Mittwoch an, dass es dabei auch um weitere Unterstützung für die Ukraine zur Verbesserung der Luftverteidigung gehen werde. "Hier stehen insbesondere weitere Systeme der Luftverteidigung zur Entscheidung an und ich werde da auch entsprechende Angebote machen, die wir aus Deutschland heraus realisieren könnten", sagte er nach einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte in Berlin.
Die Ukraine verteidigt sich bereits seit mehr als drei Jahren gegen einen russischen Angriffskrieg. Eine Friedenslösung ist nicht in Sicht. Das Treffen in Rom ist die vierte solche Konferenz. Zuvor gab es schon Begegnungen in der Schweiz und in Großbritannien sowie vor einem Jahr in Berlin.
Keine klassische Geberkonferenz
Deutschland hat der Ukraine seit Kriegsbeginn im Februar 2022 direkte zivile Unterstützung von etwa 34 Milliarden Euro und etwa 38 Milliarden Euro militärische Unterstützung zur Verfügung gestellt. Hinzu kommt der deutsche Anteil an Hilfen der Europäischen Union. Das Treffen in Rom ist keine klassische Geberkonferenz, bei der Geld gesammelt werden soll. Im Mittelpunkt soll eine bessere Vernetzung der Beteiligten aus Politik, Wirtschaft und anderen Bereichen stehen./cs/mfi/DP/men
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