Zuvor hatten sich Meloni und Merz im Amtssitz der Ministerpräsidentin, dem Palazzo Chigi in Rom, zu einem mehr als einstündigen Gespräch getroffen. Der CDU-Vorsitzende ist derzeit zu Antrittsbesuchen in Europa unterwegs. Merz kündigte auch schon, demnächst zu einem Treffen mit Trump nach Washington zu fliegen. Der Termin dafür ist noch nicht bekannt.
"Eigene nationale Interessen klären"
Meloni gilt im Kreis der europäischen Regierungschefs als diejenige mit den besten Kontakten zu dem US-Präsidenten von den Republikanern. Seit dessen Wahlsieg im November trafen sich die beiden bereits vier Mal. Grundsätzlich, fügte sie hinzu, sei Trump jemand, der die US-Interessen verteidige und Politiker respektiere, die ihre nationalen Interessen verteidigten. "Ich glaube, dass jeder von uns in erster Linie klären muss, was seine eigenen nationalen Interessen sind. Ich bin mir sicher, dass dies Friedrich Merz tun wird."
Der CDU-Vorsitzende hält sich zur Amtseinführung des neuen Papstes Leo XIV. in Rom auf. Dazu werden am Sonntag Staatsgäste aus etwa 150 Ländern erwartet. Der bisherige Kardinal Robert Francis Prevost aus den USA war am 8. Mai als Nachfolger von Papst Franziskus zum neuen Oberhaupt von weltweit 1,4 Milliarden Katholiken gewählt worden./cs/mfi/DP/zb
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