Ein Grund für die schlechtere Zuverlässigkeit seien die vielen Baumaßnahmen, heißt es vom Unternehmen. Die Zahl der Baustellen im April habe im Vergleich zum Vorjahr noch einmal zugenommen. Insbesondere über das lange Osterwochenende sei viel gebaut worden.
Als verspätet gilt ein Zug bei der Bahn ab einer Verzögerung von sechs Minuten. Zugausfälle sind in dieser Statistik nicht berücksichtigt. Sie fließen aber in die sogenannte Reisendenpünktlichkeit mit ein. Diese erfasst den Anteil der Fahrgäste, die mit einer maximalen Verzögerung von 14 Minuten und 59 Sekunden ihr Ziel erreichten. Dieser Anteil lag im vergangenen Monat bei 76 Prozent, was einen Rückgang von rund 3 Prozentpunkten zum Vorjahr bedeutet.
Die vielen Baustellen sind notwendig, weil das Schienennetz überaltert und überlastet ist. Die Bahn befindet sich deshalb in einem auf Jahre angelegten Sanierungsprozess - auch finanziell. Ein Baustein sind die sogenannten Generalsanierungen vielbefahrener Korridore. Mit den rund-um-Modernisierungen soll die Störanfälligkeit auf den Stecken reduziert und die Zuverlässigkeit erhöht werden. Bis Fahrgäste davon etwas merken, dürften indes noch Jahre vergehen./maa/DP/jha
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