Es gelinge zunehmend, junge Menschen aus dem Ausland für die Berufe zu begeistern, erklärt sich der Verband die vor allem in Süddeutschland beobachtete Entwicklung. Von den angehenden Verkäuferinnen und Verkäufern habe mit 1.033 Personen fast die Hälfte keinen deutschen Pass. Zudem profitiere man von der Schwäche anderer Lehrberufe etwa am Bau.
Gleichzeitig ist die Zahl der handwerklichen Fleischereibetriebe erneut zurückgegangen. 16.381 Betriebsstätten von 9.872 selbstständigen Meisterbetrieben bedeuten einen verlangsamten Rückgang um 2,9 Prozent. Die Zahl der Beschäftigten in der Branche ist im vergangenen Jahr um 2,4 Prozent auf noch rund 130.000 Personen gefallen.
Die Umsätze stiegen trotz der Geschäftsaufgaben um rund 2 Prozent und liegen nun bei rund 2 Millionen Euro pro Betrieb. Die Fleischproduktion in Deutschland war dem Statistischen Bundesamt zufolge 2024 erstmals seit 2016 wieder gestiegen. Laut DFV nahm auch die private Nachfrage erstmals seit Jahren wieder leicht zu, um 0,8 Prozent auf 53,2 Kilogramm im Jahr./ceb/DP/mis
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