Die Goldkäufe der Zentralbanken haben sich strukturell verändert: In den vergangenen vier Jahren nahmen die Notenbanken im Durchschnitt jeweils rund 1.000 Tonnen Gold auf – doppelt so viel wie im Mittel des vorangegangenen Jahrzehnts. Eine aktuelle Umfrage des World Gold Council unter 76 Zentralbanken zeigt nun, dass die meisten Reservemanager mit einer Fortsetzung dieses Trends rechnen und zugleich den Anteil des US-Dollars an den weltweiten Reserven sinken sehen.
Zentralbanken erwarten weiter steigende Goldreserven
Insgesamt gehen 89 Prozent der Befragten davon aus, dass die globalen Goldreserven der Zentralbanken in den kommenden zwölf Monaten zunehmen werden. Zugleich erwarten 45 Prozent, dass auch ihre eigene Institution den Goldbestand erhöht. Das ist der höchste bislang in der seit neun Jahren durchgeführten Befragung gemessene Wert.
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Zentralbanken setzen weiter auf Gold – Dollar verliert an Bedeutung
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