Mit hochgradigen Goldfunden baut Sranan Gold (CSE: SRAN; Frankfurt: P84) das geologische Profil seines Lawatino-Projekts im südöstlichen Suriname weiter aus. Bei aktuellen Schürfgrabenarbeiten in der 101-Zone stieß das Unternehmen auf einen kontinuierlichen Abschnitt von drei Metern mit durchschnittlich 20,89 g/t Gold, während begleitende Gesteinsproben Spitzenwerte von bis zu 57,58 g/t Gold lieferten. Die neuen Befunde verdichten das Bild einer substanziellen Vererzung entlang eines rund 1,5 Kilometer langen Strukturkorridors und liefern konkrete Zielparameter für das anstehende erste Bohrprogramm.
Der Schwerpunkt der jüngsten Arbeiten lag auf Schürfgraben 26LACH-008, der quer über ein System nordwestlich-südöstlich streichender Scherzonen angelegt wurde. Drei aufeinanderfolgende Ein-Meter-Kanalproben durchschnitten dort Gehalte von 55,04 g/t, 3,96 g/t und 3,66 g/t Gold, was über die gesamte Drei-Meter-Strecke den Schnitt von 20,89 g/t Gold ergibt. Diese Messungen untermauern frühere Feldarbeiten vom Juli, bei denen selektive Gesteinssplitterproben bereits Spitzengehalte von 101,5 g/t Gold erreicht hatten. Zusätzliche Gesteinsproben aus dem direkten Umfeld des Grabens bestätigen diesen Trend mit Werten von 57,58 g/t, 4,62 g/t, 4,50 g/t und 4,14 g/t Gold.
Geologisch ist die Vererzung an stark verwittertes basaltisches Wirtsgestein gekoppelt, das von dichten, parallel verlaufenden Quarzader-Netzwerken durchzogen wird und historisch bereits Ziel intensiver Kleinbergbauaktivitäten war. Da es sich bei den Gesteinsproben um selektives Material handelt und die wahre Mächtigkeit des Kanalabschnitts aufgrund der komplexen Strukturgeometrie noch unbestimmt ist, dienen diese Werte primär der vektoriellen Eingrenzung des Erzkörpers.
Ausgehend von den Funden in der 101-Zone richtet Sranan Gold den Fokus auf einen rund 1,5 Kilometer langen Trend, der sich bis zur benachbarten Bodoe-Zone erstreckt. Um die räumliche Kontinuität und Orientierung der goldführenden Strukturen zu präzisieren, setzt das Explorationsteam auf ein Zusammenspiel aus detaillierter Feldkartierung, weiteren Schürfgräben und moderner Fernerkundung. Eine durch den Spezialdienstleister Auracle erstellte MUD®-SAR-Strukturanalyse identifizierte auf Lawatino markante Bruchmuster, deren nordwestlich-südöstlicher Verlauf exakt mit der regional bedeutenden Central Guiana Shear Zone (CGSZ) korrespondiert. In diesem tektonischen Großkorridor liegen auch benachbarte Rohstoffprojekte wie das unmittelbar angrenzende Antino-Goldprojekt von Founders Metals sowie das Sela-Creek-Vorkommen von Miata Metals.
Mit einer Liegenschaftsfläche von 18.468 Hektar, von der laut CEO Oscar Louzada bislang erst ein kleiner Bruchteil systematisch erforscht wurde, bietet Lawatino erheblichen Raum für Neuentdeckungen. Die laufenden Arbeiten dienen dazu, die aussichtsreichsten Adersysteme zu priorisieren, um Anfang 2027 die ersten Bohrgeräte für eine gezielte Tiefenprüfung zu mobilisieren.
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