Zunächst blicken wir aber zurück auf den Erfolg unserer mittlerweile 90 Analysen seit Juli 2023 und beantworten die Frage, wie sich unsere kaufenswerte Aktien bisher geschlagen haben.
Der Jahreswechsel ist die perfekte Zeit für eine Retrospektive! Vor zweieinhalb Jahren haben wir die Artikelserie Kaufenswerte Aktien ins Leben gerufen. Seither konntet ihr in 30 Ausgaben insgesamt 90 Aktienanalysen lesen. Und obwohl unsere analysierten Aktien nicht zum unbedachten Nachkaufen vorgesehen sind, haben wir im gewohnten halbjährlichen Abstand die kaufenswerten Aktien einem Performance-Check unterzogen. Wir haben dabei den Zeitraum vom ersten Handelstag des jeweiligen Analysemonats bis zum 28.12.2025 ausgewertet.
Unsere führende Gewinneraktie ist die Google-Mutter Alphabet, die wir bereits zweimal analysiert haben. Seit Januar 2024 und seit April 2025 hat sich die Aktie mehr als verdoppelt. Sowohl die ungebrochen starke Fundamentalperformance als auch die zuvor günstige Bewertung hatten dafür die besten Voraussetzungen geboten. Dazu kamen positive Entwicklungen im kartellrechtlichen Verfahren gegen Googles vermeintlichen Missbrauch einer Monopolstellung, der Erfolg von Googles KI Gemini sowie von Alphabets hauseigenen KI-Chips. Im aktuellen Umfeld überrascht es daher nicht, dass mit Monolithic Power Systems und Vertiv auch KI-Profiteure aus der zweiten Reihe zu unseren Top-Performern zählen, ebenso wie der europäische Chip-Maschinenbauer ASML, allesamt mit mehr als 50 Prozent Plus.
Nicht nur KI-Gewinner finden sich unter unseren Top-Performern!
Von allen 90 Analysen haben bis heute bereits 46 eine zweistellige Gesamtperformance abgeworfen. Auch die durchschnittliche annualisierte Gesamtrendite über alle 90 Analysen hinweg ist zweistellig. Der Verlust der Verliereraktien wird also sehr deutlich von Gewinnern kompensiert. Doch Verlierer sind bei einer breiten Aktienauswahl unvermeidbar und diese wollen wir euch natürlich auch nicht vorenthalten.
Der britische Spirituosenkonzern Diageo ist mit minus 35 Prozent und minus 47 Prozent gleich zweimal unter den „Flop 10“ vertreten. Auch Adobe ist seit der ersten Analyse mit minus 38 Prozent seit März 2024 unter den schwächsten Aktien. Vor allem dieser Aktie hielten wir bei Kaufenswerte Aktien die Treue. Nach drei Analysen liegen wir mit Adobe im Durchschnitt nur 16 Prozent im Minus, weil sich der durchschnittliche Einstandskurs so laufend vergünstigt hat. Die IDP Education Aktie lieferte mit Abstand die schlechteste Performance. Das Geschäft mit Studierendenaustauschprogrammen leidet unter politischen Migrationsbeschränkungen.
Einige der abgestraften Aktien könnten sich heute womöglich als umso günstigere Qualitätsinvestments erweisen.
Unsere kaufenswerten Aktien der letzten 30 Monate sind Rückblicke und nicht zwangsläufig Aktien, die wir auch heute noch für kaufenswert halten. Denn sowohl die Unternehmens-, Markt- und Bewertungssituation als auch unsere Einschätzung können sich seit unseren fundierten Analysen verändert haben. Unsere persönliche Einstufung als kaufenswert galt zum jeweiligen Zeitpunkt der Analysen. Alle unsere Artikel können dir aber auch heute noch für dein eigenes Research nützlich sein, sollen deine eigene Entscheidung aber niemals ersetzen. Auch wir selbst sind nur in einen Bruchteil der vorgestellten kaufenswerten Aktien investiert.
Der Start ins neue Jahr war geopolitisch turbulent. Die USA haben den venezolanischen Diktator Maduro gefangen genommen und Trump hat zu verstehen gegeben, dass US-amerikanische Ölkonzerne von den Reserven des Landes profitieren wollen. Die Kurse von Unternehmen wie Chevron oder SLB (Schlumberger) sind daraufhin angesprungen. In dieser Artikelserie setzen wir aber nicht auf volatile geopolitische Entwicklungen. Stattdessen analysieren wir einen breiten Mix aus Geschäftsmodellen, die vermutlich unabhängig vom weltweiten Machtgefüge erfolgreich sein können.
Kurse von US-Ölkonzernen profitierten als erste Reaktion von der Lage in Venezuela
Im Dezember haben wir außerdem eine weitere kleine Zinssenkung der FED gesehen, während langfristige US-Staatsanleihen unverändert hoch bleiben. Damit kommt weiterhin erhöhtes Misstrauen von Investoren gegenüber den langfristigen US-Staatsfinanzen zum Ausdruck. Darüber hinaus wird sich in den nächsten Monaten zeigen, wer Jerome Powell als FED-Chef nachfolgt.
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