- Macron trifft Schüler vor Protesten gegen hohe Kosten.
- Die Regierung plant eine vorzeitige Mindestlohnerhöhung.
- Neue Proteste am Samstag mit erhöhtem Polizeiaufgebot.
- Energiekrise als Kurstreiber:
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Als einen weiteren Schritt, um auf die Protestierenden zuzugehen, wolle die Regierung die Erhöhung des Mindestlohns vorziehen, berichtete die Zeitung "Les Échos". Die Erhöhung könnte bereits kurzfristig erfolgen, statt wie bislang voraussichtlich erst im Januar. Dabei geht es um eine Erhöhung von etwa 15 Euro monatlich.
Die Schüler demonstrieren seit Wochen für mehr Vertretungslehrer, eine bessere Ausstattung ihrer Schulen und weniger überfüllte Stundenpläne. Macron hatte sich bislang nicht selbst mit Schülern oder Vertretern ihrer Organisationen getroffen. Ein erstes Treffen von Premierminister Sébastien Lecornu mit Vertretern von Schüler- und Studentenorganisationen war für Montag geplant.
Neue Proteste am Samstag
Die Schülerdemonstrationen mündeten am vergangenen Samstag in breitere Proteste auch gegen eine zu geringe Kaufkraft, wobei es in Paris und anderen Städten zu schweren Ausschreitungen kam. Vor den für diesen Samstag geplanten erneuten Demonstrationen ordnete die Regierung bereits zahlreiche Beschränkungen an, um erneute Gewalt zu verhindern. Wie das Innenministerium mitteilte, werde das Polizeiaufgebot am Samstag erhöht und Spezialkräfte würden mobilisiert./evs/DP/stk
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