Er führte fort: "Wir wollen gemeinsam bei den Themen handeln, die aus unserer Sicht prioritär sind: Souveränität, Sicherheit, Wettbewerbsfähigkeit." Die wichtigste Verantwortung sei die Sicherheit in Europa.
Neuer Elan für die Beziehungen
Macron betonte, 62 Jahre nach Unterzeichnung des Élysée-Vertrags zur deutsch-französischen Zusammenarbeit wolle man der Partnerschaft neuen Elan verleihen. Es solle um Freundschaft gehen, die mehr als eine Kooperation ist. Einen "deutsch-französischen Reflex" wolle man überall wiederbringen.
Merz und er teilten die Ansicht, dass die Ambitionen für Europa nur möglich seien, wenn Berlin und Paris sich bei ihren Wirtschafts- und Sozialreformen koordinierten. Bei der Verteidigung, bei Energie, Investitionen und Raumfahrt wolle man Hand in Hand arbeiten. Unstimmigkeiten wolle man gemeinsam regeln.
"Lieber Friedrich"
An CDU-Kanzler Merz gewandt, den Macron auch mit "lieber Friedrich" ansprach, sagte der französische Präsident: "Ich freue mich, dass Sie mir die Ehre erweisen, ihr Mandat hier in Paris zu beginnen."
Das Verhältnis zwischen Macron und dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) war immer wieder als schwierig beschrieben worden. Kritiker meinten, die beiden würden als wichtige Partner innerhalb der EU nicht an einem Strang ziehen und ihr Vorgehen nicht ausreichend koordinieren./rbo/DP/jha
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