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London: Öffnung der Straße von Hormus dringend notwendig

LONDON (dpa-AFX) - In einer Krisensitzung zur vom Iran weitestgehend blockierten Straße von Hormus hat die britische Außenministerin Yvette Cooper eine "Rücksichtslosigkeit" Teherans angeprangert. "Wir haben erlebt, wie der Iran eine internationale Schifffahrtsroute gekapert hat, um die Weltwirtschaft als Geisel zu nehmen", sagte Cooper der Nachrichtenagentur PA zufolge zu Beginn des Online-Treffens von Vertretern aus mehr als 40 Ländern. Es bestehe eine "dringende Notwendigkeit", die freie Schifffahrt durch die Straße von Hormus wiederherzustellen.

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Auch Deutschland ist bei der von Großbritannien einberufenen Krisensitzung dabei und wird von Staatssekretär Géza Andreas von Geyr vertreten. Bei dem Treffen soll den Angaben nach etwa erörtert werden, wie die für den weltweiten Ölhandel wichtige Meerenge wieder geöffnet werden kann. Die Auswirkungen der iranischen Blockade auf die Wirtschaft sind enorm. Nachdem die USA und Israel den Iran angegriffen hatten, brachte Teheran die Schifffahrt durch die Straße von Hormus mit Attacken und Drohungen nahezu zum Erliegen.

Militärplaner einberufen

Bisher gab es laut Cooper mehr als 25 Angriffe auf Schiffe in der Meerenge, und auf rund 2.000 festsitzenden Schiffen befänden sich etwa 20.000 erfasste Seeleute. Diese "iranische Rücksichtslosigkeit gegenüber Ländern, die nie in diesen Konflikt verwickelt waren", wirke sich auch "auf unsere globale wirtschaftliche Sicherheit" aus.

Parallel zu den Gesprächen wolle man auch Militärplaner einberufen, "um zu prüfen, wie wir unsere kollektiven militärischen Verteidigungskapazitäten bündeln können", erklärte Cooper. Bei dem heutigen Treffen konzentriere man sich jedoch auf "diplomatische und internationale Planungsmaßnahmen". Eine "effektive, weltweite Koordinierung" sei nötig, um eine "sichere und dauerhafte Öffnung" der wichtigen Meerenge zu ermöglichen./pba/DP/nas

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