Ein Preisanstieg von 2,80 Prozent steht gegenwärtig für der Anteilsschein von Bayer zu Buche. Das Wertpapier verteuerte sich um 1,20 Euro. Das Papier kostet aktuell 43,88 Euro. Das Wertpapier von Bayer hat sich damit heute bislang besser entwickelt als der Gesamtmarkt, gemessen am DAX (DAX). Dieser notiert bei 24.861 Punkten. Der DAX liegt derzeit damit um 1,22 Prozent im Plus. Der heutige Kurs von Bayer ist längst nicht der höchste in der Börsengeschichte des Papiers. Genau 100,24 Euro mehr wert war die Aktie am 13. April 2015.
Die Bayer Aktiengesellschaft ist ein weltweit tätiges Life-Science-Unternehmen. Das Unternehmen ist in den Segmenten Pharmaceuticals, Consumer Health und Crop Science tätig. Das Segment Pharma bietet verschreibungspflichtige Produkte vor allem für die Kardiologie und die Frauengesundheit an Das Unternehmen befasst sich auch mit der Züchtung, Vermehrung und Produktion/Verarbeitung von Saatgut, einschließlich Saatgutbeizung.
| Bayer | BASF | DuPont De Nemours | Monsanto | |||
| Kurs | 43,88 | 45,72 € | 37,32 € | - | ||
| Performance | 2,80 | +0,82% | +0,55% | 0,00% | ||
| Marktkap. | 43,1 Mrd. € | 40,9 Mrd. € | 15,6 Mrd. € | - |
Die Bayer-Aktie wird von mehreren Analysten beobachtet.
| Strategie | Hebel | |||
| Steigender Kurs |
Call
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5
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10
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20
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| Fallender Kurs |
Put
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5
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10
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20
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Die britische Investmentbank Barclays hat das Kursziel für Bayer von 45 auf 50 Euro angehoben und die Einstufung auf "Overweight" belassen. Analyst James Gordon gab am Montag seinen Ausblick auf die Berichtssaison der europäischen Pharmabranche und das Jahr 2026. Insgesamt erwartet er dadurch wenig Änderungsbedarf an den Markterwartungen. Bayer und Ipsen seien allerdings positive Ausnahmen. Er verwies auf einen besseren Produktmix, aber bei Bayer auch auf die Entscheidung des Obersten Gerichtshofs der USA, den Glyphosat-Fall "Durnell" nun tatsächlich zur Prüfung anzunehmen.
Die DZ Bank hat den fairen Wert für Bayer von 41 auf 51 Euro angehoben und die Einstufung auf "Kaufen" belassen. Dass der Oberste Gerichtshof der USA den Glyphosat-Fall "Durnell" nun tatsächlich zur Prüfung angenommen habe, sei ein weiterer Teilerfolg für den Agrarchemie- und Pharmakonzern im Kampf gegen die diesbezüglichen Klagen, schrieb Peter Spengler in einer am Montag vorliegenden Reaktion. "Eine positive Gerichtsentscheidung würde für Bayer eine massive Reduzierung der finanziellen Risiken im Zusammenhang mit Roundup bedeuten. Dies würde zu einem weiteren Abbau des Risikoabschlags führen." Wie die Entscheidung im Sommer 2026 ausfallen werde, sei allerdings offen.
Dieser Artikel wurde von ARIVA.DE mithilfe von Aktienanalysen von dpa-AFX erstellt. Informationen zur Offenlegungspflicht bei Interessenkonflikten im Sinne von § 34 b WpHG für die genannten Analysten-Häuser finden Sie hier.
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