Bei dem Vorfall hatte ein chinesisches Kriegsschiff deutschen Angaben zufolge ohne Grund und vorherige Kontaktaufnahme einen Laser auf das deutsche Aufklärungsflugzeug gerichtet. Dieses war für die EU-Militäroperation "Aspides" über dem Roten Meer unterwegs gewesen und sollte dazu beitragen, Handelsschiffe vor Angriffen durch die jemenitische Huthi-Miliz zu schützen.
Minister fordert Erklärung
China werde sich zu dem Vorfall zu erklären haben, sagte Wadephul. Zwar sei man bereit, mit China auf Augenhöhe partnerschaftlich umzugehen und immer wieder das Miteinander zu suchen. "Aber wir werden jedes regelwidrige Verhalten Chinas und alles, was gegen unsere regelbasierte Ordnung gerichtet ist, klar zurückweisen."
Der Außenminister sagte, dass China wissen müsse, "dass wir gemeinsam mit unseren Partnern in der Europäischen Union den internationalen Rechtsrahmen und den Wirtschaftsraum der Europäischen Union selbstbewusst verteidigen werden."
Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur ereignete sich der Vorfall bereits am 2. Juli. Das Anstrahlen mit einem Laser gilt im Militär mindestens als Drohgebärde./asn/DP/zb
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.