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Kubas Präsident warnt USA vor 'unüberwindlichem Widerstand'

HAVANNA (dpa-AFX) - Nach den Aussagen von US-Präsident Donald Trump über eine mögliche Übernahme Kubas durch die USA hat der Staatschef der Karibikinsel eine Warnung ausgesprochen. "Selbst im schlimmsten Fall kann sich Kuba einer Sache sicher sein: Jeder externe Angreifer wird auf unüberwindlichen Widerstand stoßen", schrieb Präsident Miguel Díaz-Canel auf der Plattform X.

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Die kubanische Flagge.
Quelle: - pixabay.com:

Trump hatte zuletzt einen zeitnahen Eingriff der USA ins kubanische Machtgefüge angedeutet und darüber gesprochen, den sozialistischen Staat "in irgendeiner Form zu übernehmen" oder zu "befreien". Faktisch könne er alles mit Kuba machen, was er wolle, sagte er am Montag vor Journalisten. US-Außenminister Marco Rubio sprach angesichts der schweren Wirtschaftskrise auf der Insel davon, dass ein Führungswechsel notwendig sei.

"Die Verantwortlichen wissen nicht, wie sie das lösen können. Also müssen neue Leute übernehmen", sagte Rubio. Laut US-Medienberichten betrachtet die Regierung in Washington den seit 2019 regierenden Präsidenten Díaz-Canel nicht als die richtige Person, um die von Trump gewünschten wirtschaftlichen und politischen Veränderungen in Kuba voranzutreiben.

Díaz-Canel wirft den USA einen Wirtschaftskrieg vor

Seit der Revolution unter Fidel Castros Führung 1959 sind die Beziehungen zwischen den USA und Kuba angespannt. Ein US-Handelsembargo gegen Kuba ist seit mehr als 60 Jahren in Kraft und hat die Wirtschaftskrise auf der Insel verschärft. Insbesondere seit dem Beginn von Trumps zweiter Amtszeit vor gut einem Jahr haben sich die Spannungen nochmals verschärft.

"Die USA bedrohen Kuba fast täglich öffentlich damit, die verfassungsmäßige Ordnung gewaltsam zu stürzen", schrieb Díaz-Canel auf X. Trumps Regierung verkünde nicht nur Pläne zur Übernahme Kubas und seiner Ressourcen, sie versuche, das Land wirtschaftlich zu ersticken und eine Kapitulation zu erzwingen. "Nur so lässt sich der erbitterte Wirtschaftskrieg erklären, der als Kollektivstrafe gegen die gesamte Bevölkerung geführt wird", sagte der kubanische Präsident.

Mit Zolldrohungen gegen Lieferanten von Ölexporten nach Kuba und einer Blockade sanktionierter Tanker aus dem südamerikanischen Bruderstaat Venezuela ließ Trump die Insel seit Dezember weitgehend vom Zugang zu Öl (Rohöl) abschneiden. Allerdings haben die Regierungen in Havanna und Washington parallel dazu bestätigt, dass sie Gespräche führen./aso/DP/zb

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