Die Zulassung umfasst mehrere zentrale Bereiche des Krypto-Sektors. Dazu gehören die Verwahrung und Verwaltung von Kryptowerten, der Tausch von Kryptowerten gegen gesetzliche Zahlungsmittel und andere Kryptowerte, die Platzierung von Kryptowerten sowie Transferdienstleistungen für Kryptowerte. Nach Unternehmensangaben deckt die Lizenz damit wesentliche Dienstleistungen der Digital-Asset-Branche innerhalb des einheitlichen europäischen Regulierungsrahmens ab.
Marc Weber, CEO der Floin AG, bezeichnet die Genehmigung als wichtigen Schritt für das Unternehmen. „Die CASP-Zulassung ist eine starke Bestätigung der Arbeit, die unser Team in den vergangenen Jahren geleistet hat“, erklärt Weber. Zugleich betont er, dass Floin seine Dienstleistungen künftig „in einem vollständig regulierten Rahmen Kunden in ganz Europa anbieten“ werde.
Derweil wird die Zeit für Anbieter ohne MiCA-Lizenz immer knapper. Die Krypto-Verordnung schreibt vor: Plattformen, die sich im Antragsprozess befinden, dürfen ihre Geschäfte innerhalb einer Übergangsfrist fortführen. Diese endet am 1. Juli. Anbieter, die bis dahin nicht über die notwendige Erlaubnis verfügen, müssen ihre Geschäfte im schlimmsten Fall einstellen.
Aktuell verfügen 183 Firmen über eine notwendige Lizenz. Ein großer Player fehlt derweil: Binance. Die weltweit größte Krypto-Börse wartet laut Medienberichten auf eine Zulassung in Griechenland. Ob die Aufsichtsbehörden jedoch rechtzeitig grünes Licht geben, ist unklar.
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