Bisher agierte die Branche im Freistaat zurückhaltend. Von den insgesamt 175 bayerischen Genossenschaftsbanken bietet aktuell lediglich die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte in Ingolstadt eigene Bitcoin Wallets an. Mehr dazu hier: Bitcoin-Strategie: Was andere Banken jetzt kopieren sollten.
Mit dem neuen Vorstoß reagiert der Verband auf die veränderten Marktbedürfnisse und das Ziel, ein vollumfängliches Finanzportfolio abzubilden.
Trotz der technischen Öffnung verfolgt der GVB eine vorsichtige Strategie. Die teilnehmenden Institute verzichten auf eine offensive Vermarktung der neuen Funktionen. Das operative Geschäft sieht keine aktive Anlageberatung für Krypto-Assets vor. Stattdessen richtet sich das Angebot primär an sogenannte Selbstentscheider. “Es ist so, dass wir in dem Bereich Kryptowährungen nicht operatives Geschäft forcieren”, erklärt GVB-Prüfungsvorstand Alexander Leißl.
Die Verantwortlichen erwarten keinen sofortigen Massenansturm auf das neue Segment. Die Kernklientel der Volks- und Raiffeisenbanken gilt traditionell als konservativ. Dennoch ist die Bereitstellung der Infrastruktur ein notwendiger Schritt, um die Abwanderung von Kapital zu spezialisierten Krypto-Börsen zu verhindern. “Wichtig ist für uns, dass das Thema Krypto einfach zum ganzheitlichen Bankangebot gehört”, so Leißl.
Die Entscheidung zur Krypto-Integration fällt in eine Phase erhöhter Investmentaktivität. Im Jahr 2025 verzeichneten die bayerischen Genossenschaftsbanken die Eröffnung von 32.000 neuen Wertpapierdepots.
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Parallel dazu stiegen die Erlöse im Bereich Gold und Devisen signifikant an. Die Erweiterung um “meinKrypto” versteht der Verband daher als konsequente Ergänzung des bestehenden Angebots.

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