Ministerin Nina Warken sagte: "Die guten Zahlen täuschen." Der Überschuss im ersten Quartal diene ausschließlich zum Auffüllen niedriger Reserven und sei kein Zeichen für eine sich entspannende Finanzsituation. "Auch in den ersten drei Monaten des Jahres 2025 sind die Ausgaben wieder deutlich stärker als die Einnahmen gewachsen", erläuterte die CDU-Politikerin. Mit Blick auf die Zusatzbeiträge für 2026 unterstreiche dies den politischen Handlungsbedarf.
Deutliche Beitragsanhebungen zu Jahresbeginn
Zu Jahresbeginn war der Zusatzbeitrag im Schnitt auf 2,9 Prozent gestiegen. Das war mehr als die nach Schätzungen erwartete Zunahme um 0,8 Punkte auf einen amtlichen Orientierungswert von 2,5 Prozent. Den Zusatzbeitrag legt jede Kasse je nach Finanzlage für ihre Versicherten fest. Zum Gesamtbeitrag gehört daneben noch der allgemeine Satz von 14,6 Prozent des Bruttolohns.
Das Ministerium gab auch die endgültigen Finanzergebnisse für 2024 bekannt. Das Defizit der Kassen fiel demnach mit 6,6 Milliarden Euro noch etwas größer aus als das nach vorläufigen Daten ermittelte Minus von 6,2 Milliarden Euro./sam/DP/nas
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