KORREKTUR 2/Insa-Umfrage für MV: AfD, SPD und Grüne legen leicht zu

dpa-AFX  | 
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Eine Frau arbeitet an einer Statistik (Symbolbild).
- pixabay.com

(Im dritten Absatz wurde eine Zahl richtig zugeordnet. Die AfD lag 2021 nicht bei 19,3 Prozent. Richtig ist, dass sie im Vergleich dazu um 19,3 Prozentpunkte zugelegt hat. Sie hatte 2021 16,7 Prozent erreicht.)

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SCHWERIN (dpa-AFX) - In Mecklenburg-Vorpommern wachsen einer aktuellen Insa-Umfrage zufolge die Chancen für eine rot-rot-grüne Koalition. Der repräsentativen Befragung für den Neubrandenburger "Nordkurier" zufolge würden SPD, Linke und Grüne aktuell zusammen auf 45 Prozent der Stimmen kommen. AfD und CDU kämen zwar zusammen auf 46 Prozent. Allerdings schließt die CDU eine Koalition mit der AfD aus. Der neue Landtag in Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt.

Wäre am kommenden Sonntag Landtagswahl, würden der Umfrage zufolge 29 Prozent der Wähler der SPD ihre Stimme geben. Das ist ein Prozentpunkt mehr als bei der letzten Insa-Befragung Ende Juni. Die Linke verharrt demzufolge bei 11 Prozent und die Grünen legen um einen Punkt auf 5 Prozent zu.

AfD legt um einen Prozentpunkt zu

Allerdings hat auch die AfD weiter in der Wählergunst gewonnen. Der Partei würden laut Insa 36 Prozent der Befragten ihre Stimme geben, ein Prozentpunkt mehr als im Juni. Zur Landtagswahl 2021 hatte die AfD noch 19,3 Prozentpunkte weniger und lag bei 16,7 Prozent der Stimmen.

Die CDU liegt - wie auch schon im Juni - bei 10 Prozent. Das Bündnis Sahra Wagenknecht (BSW) hat dagegen im Vergleich zum Juni zwei Punkte verloren und kommt jetzt auf 4 Prozent. Die FDP sitzt der Umfrage zufolge bei 3 Prozent (-2,8 zu 2021) fest.

Insa gibt die Fehlertoleranz mit plus/minus 3,1 Prozentpunkten an. Die Daten beruhen auf einer Onlinebefragung von 1.000 Menschen vom 4. bis 11. August.

Wahlumfragen sind generell immer mit Unsicherheiten behaftet. Unter anderem erschweren nachlassende Parteibindungen und immer kurzfristigere Wahlentscheidungen den Meinungsforschungen die Gewichtung der erhobenen Daten. Grundsätzlich spiegeln Umfragen nur das Meinungsbild zum Zeitpunkt der Befragung wider und sind keine Prognosen auf den Wahlausgang./cgl/DP/stk



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