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Kommt jetzt der Bitcoin-Angebotsschock?

Immer weniger Bitcoin befinden sich auf den Wallets der Exchanges. Wie knapp ist das BTC-Angebot wirklich?
  • Als streng auf 21 Millionen Einheiten limitiertes Asset gilt Bitcoin als das knappste Gut der Welt. Von den aktuell umlaufenden 19,8 Millionen Coins steht nur ein Bruchteil tatsächlich zum Verkauf.
  • Auf den Exchanges befinden sich nach aktuellen Messungen nur rund 2,5 Millionen Coins – Tendenz sinkend. Noch im April 2024 waren es 500.000 BTC weniger.
  • “Wie wir sehen können, ist der Trend eindeutig rückläufig”, schreibt der On-Chain-Analyst Carmelo_Alemán auf CryptoQuant. Droht jetzt also ein Angebotsschock?
Das Liniendiagramm zeigt die Bitcoin-Devisenreserven (blau, rückläufig) und den Bitcoin-Preis in USD (schwarz, schwankend) von Ende 2021 bis Anfang 2025. Es verdeutlicht einen möglichen Angebotsschock, da die Reserven sinken und die Preise schwanken. Beide Werte sind auf den jeweiligen Achsen beschriftet.
Die BTC-Reserve auf den Exchanges schmilzt dahin. Quelle: CryptoQuant
  • Kurzfristig könnte das durchaus passieren, so der Analyst. Ab einem bestimmten Preisniveau kommt allerdings eine vermögende Kohorte auf den Markt, die für Verkaufsdruck sorgen könnte: die Miner.
  • Carmelo_Alemán schreibt: “Sollte der Preis auf 130.000 oder 140.000 US-Dollar steigen, ist es sehr wahrscheinlich, dass die Miner ihre BTC-Verkäufe deutlich erhöhen würden. Dieses Verhalten könnte dem Rückgang der Börsenreserven entgegenwirken, da Miner in der Vergangenheit dazu neigen, bei steigenden Preisen mehr zu verkaufen.”
  • Deshalb sei ein veritabler Supply Shock eher unwahrscheinlich, schlussfolgert der Analyst.
  • Kurzfristig stehen die Zeichen jedoch auf Wachstum. Am Montag, dem 28. April, haben die Bitcoin ETFs Rekordzuflüsse verzeichnet.

Quellen

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