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Kiew fordert härtere Sanktionen - Selenskyj spricht mit Merz

KIEW (dpa-AFX) - Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach eigenen Angaben mit Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) telefoniert. Es sei um eine raschere Umsetzung der Vereinbarungen gegangen, die bei seinem Besuch in Berlin vergangene Woche getroffen worden seien, sagte Selenskyj in seiner abendlichen Videoansprache. Details nannte er nicht. In Berlin hatte Merz deutsche Finanzhilfen zugesagt, damit die Ukraine schneller selbst Waffen mit hoher Reichweite bauen kann.

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Das Kiewer Höhlenkloster, ein Wahrzeichen der ukrainischen Hauptstadt.
Quelle: - pixabay.com:

Von der Bundesregierung gab es keine Mitteilung zu dem Telefonat. Kurz vor dem Antrittsbesuch des Kanzlers in den USA betonte Selenskyj, dass strenge Sanktionen gegen Russland notwendig seien. Moskau verspotte offen alle diplomatischen Bemühungen um ein Ende des Krieges, schrieb er im sozialen Netzwerk X.

Auch in seiner Videobotschaft sprach Selenskyj von zusätzlichen Strafmaßnahmen gegen Moskau. "Russland muss wirklich spüren, dass Krieg schlimmer ist als Frieden", sagte er. "Und deshalb brauchen wir Sanktionen, insbesondere gegen den Ölhandel." US-Präsident Donald Trump hat bislang keinen zusätzlichen Druck auf Moskau aufgebaut. Allerdings ist im Senat ein Paket sehr strenger Sanktionen in Arbeit./fko/DP/men


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