KI-Budgets steigen rasant: Warum Microsoft, Snowflake und Oracle zu den größten Gewinnern zählen
Die KI-Revolution ist in den IT-Budgets angekommen. Eine CIO-Umfrage zeigt: Unternehmen investieren massiv und verschieben damit die Machtverhältnisse in der Softwarebranche.
Die Rolle künstlicher Intelligenz in Unternehmen verändert sich gerade grundlegend. Was lange als Experiment galt, wird zunehmend zur festen Größe in den IT-Strategien. Eine aktuelle Umfrage der Investmentbank Jefferies unter 30 Chief Information Officers liefert dazu klare Zahlen – und spannende Einblicke für Anleger.
"Die Befragten gaben an, im Durchschnitt 8,7 Prozent ihres gesamten IT-Budgets für KI-Tools und -Funktionen aufzuwenden, wobei 63 Prozent über ein dediziertes KI-Budget verfügen", heißt es in der Mitteilung der Analysten. Für den Markt ist das ein entscheidender Wendepunkt. "Dies deckt sich mit der zunehmenden Priorisierung von KI-Initiativen, da Unternehmen von der Experimentierphase zur Implementierung übergehen", so die Experten weiter.
Diese Entwicklung spielt vor allem großen Plattformanbietern in die Karten. Jefferies sieht insbesondere Microsoft, Snowflake und Oracle als Top-Favoriten im Bereich Unternehmenssoftware. Der Grund liegt in ihrer Position im KI-Ökosystem: Sie liefern die Infrastruktur, auf der Anwendungen überhaupt erst entstehen können.
Das bestätigt auch ein weiterer Punkt der Umfrage. "Auf die Frage, welche Anbieter am meisten von der zunehmenden Verbreitung von KI profitieren, belegten Cloud-Service-Anbieter (Amazon, Microsoft (Microsoft Aktie), Google usw.) mit 33 Prozent der Nennungen erwartungsgemäß den ersten Platz, dicht gefolgt von den Grundlagenforschungslaboren (OpenAI, Anthropic usw.) mit 30 Prozent“, so die Analysten. Unternehmen wie Amazon, Google (Alphabet A Aktie), OpenAI und Anthropic stehen damit im Zentrum der aktuellen KI-Wertschöpfung.
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Bemerkenswert ist dabei auch die Einschätzung zur Wettbewerbssituation. "Dies unterstreicht unserer Ansicht nach, dass die derzeitigen Befürchtungen von Investoren hinsichtlich einer KI-Disruption etablierter Anwendungen durch KI-Startups möglicherweise übertrieben sind, da Skalierbarkeit, Daten und Vertrieb als wirksame Wettbewerbsvorteile dienen.“ Mit anderen Worten: Die großen Player haben strukturelle Vorteile, die sich nicht so leicht aushebeln lassen.
Doch die Studie zeigt auch die andere Seite der Medaille. Während Infrastruktur-Anbieter als relativ stabil gelten, geraten klassische Softwarelösungen zunehmend unter Druck. Besonders deutlich wird das bei Adobe und DocuSign. Rund 40 Prozent der Befragten sehen diese Unternehmen als besonders gefährdet durch KI.
Allerdings relativieren die Analysten diese Einschätzung zugleich. "Wir sehen dies eher als Indikator für die Stimmung der CIOs hinsichtlich ihrer KI-Positionierung und sind weiterhin überzeugt, dass alle etablierten Unternehmen die Chance haben, Innovationen voranzutreiben und sich als KI-Vorreiter zu positionieren. Bemerkenswert ist, dass Infrastrukturanbieter ein minimales Verdrängungsrisiko aufwiesen, was die Ansicht stützt, dass Plattformebenen weiterhin beständiger sind."
Auch andere Softwarefirmen stehen verstärkt im Fokus der Diskussion. Dazu zählen HubSpot, Atlassian, Workday, ServiceNow, Salesforce, Figma und Datadog. Laut Umfrage sehen viele CIOs hier ein erhöhtes Risiko, dass Teile des Geschäftsmodells in den kommenden Jahren durch KI ersetzt oder grundlegend verändert werden könnten.
Für Investoren verdichtet sich damit ein klares Bild: Die entscheidende Frage ist nicht mehr, ob KI kommt, sondern wer die Kontrolle über die zugrunde liegende Infrastruktur hat.
Fazit
Die CIO-Umfrage liefert einen klaren Fingerzeig: KI verschiebt die Macht in Richtung Plattform- und Infrastrukturanbieter. Microsoft, Snowflake und Oracle (Oracle Aktie) gehören zu den größten Profiteuren, während Teile der klassischen Softwarebranche unter Anpassungsdruck geraten.
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