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Keine Privatsphäre und Quantengefahr: Ray Dalio warnt vor Bitcoin

Die als Gründer des Hedgefonds Bridgewater Associates bekanntgewordene Investorenlegende äußert sich zunehmend kritisch zur führenden Kryptowährung.
  • Ray Dalio stellt sich gegen das Bitcoin-Narrativ als “digitales Gold”. In einem Interview beim All-In-Podcast warnte der Milliardär und Bridgewater-Gründer davor, Bitcoin als langfristige Wertanlage oder sicheren Hafen zu betrachten.
  • Er wies die Idee zurück, BTC könne die Rolle von Gold übernehmen, und erklärte: “Es gibt nur ein Gold.” Gold sei kein Rohstoff, auf den primär spekuliert werde, sondern das “etablierteste Geld” und zudem eine der wichtigsten Reserveanlagen von Zentralbanken. Er sehe nicht, warum Notenbanken Bitcoin kaufen und über Jahre halten sollten.
  • Zudem verweist Dalio auch auf markttechnische Eigenschaften von Bitcoin. Zwar habe BTC Merkmale von hartem Geld. Gleichzeitig zeige sich aber weiterhin eine hohe Korrelation mit Tech-Aktien. In Stressphasen könne das zum Problem werden: Wenn Marktteilnehmer in einem Bereich unter Druck geraten, müssen sie oft Positionen an anderer Stelle liquidieren – und genau das könne Angebot und Nachfrage bei Bitcoin kurzfristig verzerren.
  • Zusätzlich kritisiert Dalio die Transparenz der Bitcoin Blockchain. “Jede Transaktion kann überwacht werden”, wodurch BTC aus seiner Sicht nicht die Privatsphäre mitbringt, die manche Anleger bei einem “sicheren Hafen” erwarten. Als weiteren Unsicherheitsfaktor nennt er Quantencomputer, die langfristig kryptografische Verfahren knacken könnten.
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— Matt Hougan (@Matt_Hougan) March 3, 2026

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