- Kartoffelsalat mit Mayonnaise kostet 7,10 Euro.
- Im Landkreis Wesermarsch liegt der Preis bei 8,05 Euro.
- Essig-Öl-Variante kostet im Schnitt 5,93 Euro.
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Große regionale Unterschiede
Regional liegen die Preise jedoch teilweise weit auseinander. In einigen Regionen müssen Verbraucher sogar mehr zahlen als im Vorjahr. Wer im Landkreis Wesermarsch (Niedersachsen) lebt, muss für den Weihnachtsklassiker demnach einen Euro mehr auf den Tisch legen als im Rest der Republik. Dort kostet die Variante mit Mayonnaise dieses Jahr im Schnitt 8,05 Euro, im vergangenen Jahr waren es 7,30 Euro.
Besonders günstig ist das Weihnachtsgericht dem IW zufolge im Ruhrgebiet: In Oberhausen zahlen Kartoffelsalat-Liebhaber 6,94 Euro, 2024 waren es 7,48 Euro. Auch die Menschen in Ostdeutschland kommen wie auch in dem vergangenen Jahre demnach günstiger davon - der Preis in den brandenburgischen Kreisen etwa liegt unverändert bei 6,94 Euro.
Essig-Öl-Variante noch günstiger
Bundesweit ist der Kartoffelsalat mit Mayonnaise laut IW-Berechnungen im Vergleich zu 2024 im Schnitt um rund drei Prozent günstiger geworden. Wer zur Essig-Öl-Variante greift, kann den Angaben zufolge noch mehr sparen: Sie ist rund fünf Prozent günstiger als im Vorjahr und kostet dieses Jahr durchschnittlich 5,93 Euro.
Trotzdem liege das Preisniveau weiterhin über dem von 2021, als der sogenannte Kartoffelsalat-Index erstmals erhoben wurde. Damals kostete die teurere Mayonnaise-Variante laut IW je nach Region zwischen 5,05 und 6,24 Euro.
"Entgegen der landläufigen Meinung sind die Lebensmittelpreise in der Vorweihnachtszeit im Vergleich zum Vorjahr kaum gestiegen. Bei Gemüse, Obst und Fleisch sind sie sogar gesunken", sagte IW-Ökonom Christoph Schröder. Das wirke sich auch auf den Preis für selbstgemachten Kartoffelsalat aus.
Kartoffelsalat und Würstchen kommen bei gut einem Viertel (26 Prozent) der Menschen in Deutschland an Heiligabend auf den Tisch, wie eine YouGov-Umfrage vom 1. bis 4. Dezember unter 1.128 Personen in Deutschland ergab. Mit deutlichem Abstand folgen demnach Fleischspeisen wie Braten (14 Prozent), Gans (9) und Raclette (8) auf den Plätzen./kat/DP/nas
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