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Kanada kündigt bei G7-Gipfel weitere Hilfe für Ukraine an

KANANASKIS (dpa-AFX) - Kanada hat dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj beim G7-Gipfel in den Rocky Mountains weitere Unterstützung für den Abwehrkampf gegen Russland zugesagt. Premierminister Mark Carney kündigte bei einem Treffen mit Selenskyj im kanadischen Kananaskis weitere Sanktionen gegen Russland sowie zusätzliche Militärhilfe in Milliardenhöhe an.

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Die Flagge von Kanada.
Quelle: - pixabay.com:

Selenskyj dankte Carney: "Es ist wichtig für unsere Soldaten, auf dem Schlachtfeld stark zu sein, stark zu bleiben, bis Russland bereit ist für Friedensverhandlungen." Die Ukraine sei zu Friedensverhandlungen und einer bedingungslosen Waffenruhe bereit, aber dafür brauche es Druck auf Moskau.

Selenskyj ist als Gast zum G7-Gipfel gereist - dessen Teilnehmer wollen heute bei einem Arbeitsfrühstück mit ihm über den russischen Angriffskrieg sprechen. Das ursprüngliche Ziel, US-Präsident Donald Trump für mehr Druck auf Moskau zu gewinnen, dürften Selenskyj und die Europäer nicht erreichen, da Trump den Gipfel wegen der Lage in Nahost vorzeitig verlassen hat.

Die G7-Partner waren sich bislang einig, dass Russland nur durch eine entschlossene Unterstützung der Ukraine zu einem Kriegsende bewegt werden kann. Dass die USA seit Trumps Rückkehr ins Weiße Haus nicht mehr klar diese Linie verfolgen, sorgt bei den anderen Teilnehmern der Gruppe für große Sorge.

Carney sagte, die angekündigten kanadischen Sanktionen richteten sich unter anderem gegen mehr als 200 Schiffe der sogenannten Schattenflotte, mit denen Russland Sanktionen umgehe. Die Militärhilfe umfasst demnach unter anderem Drohnen und Helikopter./sku/DP/jha

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