- Kalifornien will Zusammenarbeit mit der WHO fortsetzen.
- Gouverneur Gavin Newsom kündigte Teilnahme an GOARN an.
- Das Robert Koch-Institut ist Teil des Netzwerkes.
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Newsom setzt damit ein weiteres Zeichen in seiner Opposition zu Trump. Was die kalifornische Regierung allerdings genau vorhat, ist unklar. Denn in dem Netzwerk sind Fachinstitute und Organisationen vertreten, keine Staaten oder Regierungen. "Die Teilnahme an GOARN steht gemeinnützigen Einrichtungen und Organisationen weltweit und auf allen Ebenen offen, die ein Interesse an der Förderung der GOARN-Vision haben und in der Lage sind, zu Warn- und Reaktionsmaßnahmen bei Notfällen im Bereich der öffentlichen Gesundheit beizutragen", heißt es auf der Webseite.
Auch Robert Koch-Institut im Netzwerk
Tatsächlich kooperieren in dem Netzwerk laut Webseite mehrere US-Institute, darunter Universitäten, andere Forschungseinrichtungen und die nationale Gesundheitsbehörde CDC. Aus Deutschland sind ebenfalls Universitätsinstitute dabei. In prominenter Rolle ist das auch das Robert Koch-Institut in Berlin. Es ist für die Erkennung, Verhütung und Bekämpfung von Krankheiten zuständig. Es bildet im Rahmen des Netzwerks Gesundheitspersonal aus anderen Ländern weiter, damit dort Krankheitsausbrüche besser bewältigt werden können.
Die USA hatten 2025 als erstes Land der Welt ihren Austritt aus der 1948 gegründeten WHO angekündigt. Diese Woche wurde der Austritt wirksam. Die WHO hat jetzt noch 193 Mitgliedsländer. Trump hatte staatlichen US-Instituten vor einem Jahr die weitere Zusammenarbeit mit der Organisation untersagt. Er wirft ihr Korruption, Ineffizienz und Einknicken unter politischem Druck etwa von China vor./oe/DP/zb
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