Nicolas Ebert steht für kompakte Nachrichten mit einem sicheren Gespür für relevante Marktthemen. Nach über 6 Jahren für wallstreetONLINE und ariva.de im Einsatz fühlt sich der Berliner in der Finanzwelt wie zu Hause. Seine Inhalte reichen querbeet von Value-Titeln und den Märkten in Asien über die US Big-Techs bis hin zu aktuellen Top-Performern auf dem globalen Börsenparkett. So entstehen informative News, die Anlegern echten Halt geben.
Jedes Kind in Amerika soll eine SpaceX-Aktie bekommen, der neue Tesla Roadster soll sogar fühlen können. Was Musk mit seinen Ankündigungen bezweckt und was sie für Ihr Depot bedeuten.
Für dich zusammengefasst:
Elon Musk will jedem Kind in den USA eine SpaceX-Aktie schenken.
In den USA leben rund 73 Millionen Minderjährige.
SpaceX hat an der Börse einen Wert von knapp zwei Billionen US-Dollar.
Elon Musk spielt den Weihnachtsmann für Amerikas Kinder. Im nächsten Jahr will der Milliardär jedem Kind in den Vereinigten Staaten eine seiner SpaceX-Aktien schenken. "Das wird die erste von vielen sein", schrieb Musk am Montag auf seiner Plattform X. Wie die Aktien verteilt werden und welche Kinder sie bekommen, ließ er offen.
Die Rechnung lässt sich überschlagen. In den Vereinigten Staaten leben laut der jüngsten Volkszählung rund 73 Millionen Minderjährige. Zum Schlusskurs vom Freitag von 146,03 US-Dollar wäre das Geschenk gut zehn Milliarden US-Dollar wert.
Für Musk wäre das verkraftbar: Er hält laut Newsweek rund 6,4 Milliarden SpaceX-Aktien, knapp die Hälfte des Unternehmens. Verschenken würde er also etwas mehr als ein Prozent seines Pakets. Die Idee ist nicht neu. Bereits im Juli hatten SpaceX-Präsidentin Gwynne Shotwell und ihr Ehemann zugesagt, Aktien an mehr als zwei Millionen Kinder zwischen elf und 17 Jahren zu spenden.
An der Börse bringt SpaceX knapp zwei Billionen US-Dollar auf die Waage. Das mittlere Kursziel der Analysten liegt laut MarketBeat bei 220,06 US-Dollar, rund 50 Prozent über dem Kurs.
Auch bei Tesla rührt Musk die Werbetrommel. Der neue Roadster werde "empfindungsfähig" sein und Kunststücke selbstständig ausführen, schrieb er auf X. Am Hauptsitz in Texas soll zudem eine Teststrecke mit Loopings entstehen, "noch verrückter als Hot Wheels".
Was er mit empfindungsfähig meint, erklärte Musk nicht. Tesla hatte den Sportwagen am Donnerstag auf einem SpaceX-Testgelände in Texas vorgestellt. In weniger als einer Sekunde soll er auf knapp 100 Kilometer pro Stunde beschleunigen. Die Produktion startet erst 2028.
Die Euphorie verflog schnell. Vorbörslich sprang die Aktie am Freitag um rund fünf Prozent, schloss dann aber 2,1 Prozent tiefer bei 354,72 US-Dollar. Gene Munster von Deepwater Asset Management sprach von einer technischen Machtdemonstration ohne kommerziellen Wert.
Die 44 von MarketScreener erfassten Analysten raten im Schnitt zum Übergewichten. Ihr mittleres Kursziel von 397,83 US-Dollar liegt rund zwölf Prozent über dem Kurs. Am Mittwoch legt Tesla Quartalszahlen vor.
Fazit
Bei Tesla geben am Mittwoch Margen und Mittelzufluss den Ton an, nicht fliegende Sportwagen. Mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von laut MarketScreener mehr als 300 bleibt die Aktie eine Wette auf Musks Visionen. Die SpaceX-Schenkung ist vor allem Werbung in eigener Sache.
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Strategie
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Steigender Kurs
Call
5
10
20
Fallender Kurs
Put
5
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