Als pünktlich geht ein Zug in die Statistik ein, wenn er einen Halt mit maximal 5:59 Minuten Verspätung erreicht. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2024 waren die Fernverkehrszüge etwas pünktlicher unterwegs, damals lag die Quote bei 62,7 Prozent.
Nächste Generalsanierung startet am Freitag
Zur Verbesserung der Pünktlichkeit setzt die Bahn auf Generalsanierungen hochbelasteter Strecken und eine engere Abstimmung von Baustellen mit dem Fahrplan. Ein Befreiungsschlag gelang so bei der Pünktlichkeitsquote bisher aber nicht.
Am Freitag startet auf der Strecke Hamburg-Berlin die nächste Generalsanierung. Die Strecke wird dazu für neun Monate komplett gesperrt und umfassend modernisiert. Danach soll es auf der wichtigen Verbindung weniger Störungen geben und dort einige Jahre Baufreiheit herrschen.
Bis 2036 sollen so mehr als 40 Strecken fit gemacht werden für die Zukunft. Wann die erfolgten Generalsanierungen die Pünktlichkeit nach oben ziehen, ist offen. 2026 sind vier Generalsanierungen geplant.
Plus bei der Reisendenpünktlichkeit
Die Bahn weist neben der betrieblichen Pünktlichkeit auch die sogenannte Reisendenpünktlichkeit aus. Dabei wird untersucht, wie viele Reisende ihr auf der Fahrkarte vermerktes Ziel mit maximal 14:59 Minuten Verspätung erreicht haben. Im ersten Halbjahr gelang das 68,7 Prozent der Reisenden./nif/DP/mis
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.