TOKIO (dpa-AFX) - Japans Wirtschaftswachstum hat sich im zweiten Quartal wegen der Folgen des Iran-Kriegs überraschend abgeschwächt. Das Bruttoinlandprodukt (BIP) zog in den drei Monaten bis Ende Juni im Vergleich zum Vorquartal auf das Jahr hochgerechnet lediglich um 1,1 Prozent an. Dies teilte die japanische Regierung am Montag in Tokio auf Basis einer ersten Schätzung mit. Von Bloomberg befragte Experten hatten mit einem Anstieg um 2,0 Prozent gerechnet. Im ersten Quartal war die Wirtschaft noch um revidierte 1,9 Prozent gewachsen.
Für dich zusammengefasst:
Japans BIP wuchs im zweiten Quartal um 1,1 Prozent.
Experten hatten ein Wachstum von 2,0 Prozent erwartet.
Investitionen der Unternehmen fielen um 1,2 Prozent.
Wegen der Unsicherheit infolge des nach wie vor ungelösten Konflikts im Nahen Osten fuhren die japanischen Unternehmen ihre Investitionen noch stärker zurück als zuletzt. Sie fielen um 1,2 Prozent und damit etwas mehr als noch im ersten Quartal und auch deutlich mehr, als Experten erwartet hatten. Zudem stagnierten die Konsumausgaben wegen der gestiegenen Lebenshaltungskosten, die zum größten Teil auf den wegen des Iran-Kriegs gestiegenen Ölpreis zurückgehen, überraschend./zb/nas/mis
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