Konkret würde die neue Einstufung bedeuten, dass strengere Vorschriften für Marktteilnehmer gelten. Dazu zählen unter anderem erweiterte Offenlegungspflichten sowie Maßnahmen gegen Marktmanipulation und Insiderhandel. Der Krypto-Markt würde damit stärker an die Regulierung klassischer Finanzprodukte wie Aktien angeglichen.
“Wir werden das Angebot an Wachstumskapital als Reaktion auf Veränderungen an den Finanz- und Kapitalmärkten ausweiten und für Fairness und Transparenz auf dem Markt sowie für Anlegerschutz sorgen“, so Finanzministerin Satsuki Katayama auf einer Pressekonferenz im Anschluss an die Kabinettssitzung.
Der Schritt Japans reiht sich in eine weltweite Entwicklung ein. Immer mehr Staaten setzen auf klare gesetzliche Vorgaben, um Risiken zu begrenzen und gleichzeitig Innovation zu ermöglichen. Während die EU mit MiCA bereits einen umfassenden Regulierungsrahmen geschaffen hat, prüfen auch andere große Volkswirtschaften strengere Regeln für den Krypto-Markt.
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