So sollten die EU-Länder wichtige Projekte wie Energieinfrastruktur und Verteidigung gemeinsam finanzieren. Dafür könnte auch Geld aus dem EU-Haushalt verwendet werden. Investitionen kämen mehreren Ländern zugute. Außerdem würden große Projekte günstiger, doppelte Ausgaben würden vermieden.
"Zunehmend schwieriges globales Umfeld"
Die Wirtschaft des Euroraums befinde sich einem zunehmend schwierigen globalen Umfeld mit höheren Zöllen, erhöhter handelspolitischer Unsicherheit und geopolitischen Risiken.
"Handelsspannungen und erhöhte Unsicherheit haben die Aussichten für die Inlandsnachfrage und die Exporte eingetrübt und überwiegen den erwarteten Schub durch höhere Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben", schreiben die Autoren. Darüber hinaus werde erwartet, dass die geopolitische Lage in Europa die Stimmung trübe und Investitionen und Konsum belaste.
Angesichts der verschiedenen Herausforderungen hält der IWF daher "entschlossene Maßnahmen auf EU-Ebene an mehreren Fronten" für erforderlich. Angesichts der alternden Bevölkerung und eines außenwirtschaftlich schwierigen Umfeldes müsse das Wachstum gestärkt werden. Neue Prioritäten müssten mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, ohne dabei zu viele Schulden zu machen./rdz/DP/stk
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