dpa-AFX  | 
aufrufe Aufrufe: 334

IWF: EU muss Binnenmarkt stärken

LUXEMBURG (dpa-AFX) - Der europäische Binnenmarkt muss aus Sicht des Internationalen Währungsfonds (IWF) gestärkt werden, um den wirtschaftlichen Herausforderungen zu begegnen. "Die Vertiefung des EU-Binnenmarktes ist das wichtigste Instrument, das den politischen Entscheidungsträgern zur Verfügung steht, um Investitionen, Innovation und Produktivität zu steigern", heißt es in dem jährlichen IWF-Bericht zur Eurozone.

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Das Logo der Vereinten Nationen (United Nations)
Quelle: - ©pixabay.com:

So sollten die EU-Länder wichtige Projekte wie Energieinfrastruktur und Verteidigung gemeinsam finanzieren. Dafür könnte auch Geld aus dem EU-Haushalt verwendet werden. Investitionen kämen mehreren Ländern zugute. Außerdem würden große Projekte günstiger, doppelte Ausgaben würden vermieden.

"Zunehmend schwieriges globales Umfeld"

Die Wirtschaft des Euroraums befinde sich einem zunehmend schwierigen globalen Umfeld mit höheren Zöllen, erhöhter handelspolitischer Unsicherheit und geopolitischen Risiken.

"Handelsspannungen und erhöhte Unsicherheit haben die Aussichten für die Inlandsnachfrage und die Exporte eingetrübt und überwiegen den erwarteten Schub durch höhere Verteidigungs- und Infrastrukturausgaben", schreiben die Autoren. Darüber hinaus werde erwartet, dass die geopolitische Lage in Europa die Stimmung trübe und Investitionen und Konsum belaste.

Angesichts der verschiedenen Herausforderungen hält der IWF daher "entschlossene Maßnahmen auf EU-Ebene an mehreren Fronten" für erforderlich. Angesichts der alternden Bevölkerung und eines außenwirtschaftlich schwierigen Umfeldes müsse das Wachstum gestärkt werden. Neue Prioritäten müssten mit öffentlichen Mitteln finanziert werden, ohne dabei zu viele Schulden zu machen./rdz/DP/stk

Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend