Während des Zweiten Golfkriegs 1991 feuerte der Irak unter Saddam Hussein Scud-Raketen auf Israel ab. Ziel der Angriffe war es, Israel in den Konflikt hineinzuziehen und die von den USA geführte Koalition zu spalten. Im Jahr 2003 wurde Hussein nach dem Einmarsch von US-Truppen in den Irak gestürzt. Drei Jahre später wurde er wegen Massakern an Kurden und Schiiten hingerichtet.
Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hatte dem US-Sender ABC zuletzt gesagt, eine Tötung Chameneis könnte den Konflikt Israels mit dem Iran beenden.
Ein bekannter Kommentator des israelischen TV-Senders N12 wies jedoch darauf hin, dass es sich bei Chamenei um einen 86-Jährigen handele. "Er ist (im Iran) nicht populär, er ist verhasst, warum sollte man ihn zum Märtyrer machen?" Man könnte es auch dem iranischen Volk selbst überlassen, "es mit ihm so zu machen wie mit al-Gaddafi", sagte er. Der libysche Langzeitherrscher war während eines Aufstands 2011 gestürzt und getötet worden. Laut N12 gebe es aber auch die Theorie, der Tod Chameneis könnte der Führung in Teheran den "letzten Schlag" versetzen, weil er nur schwer zu ersetzen sei.
Chamenei hatte Israel am Freitag damit gedroht, der Iran werde "das niederträchtige zionistische Regime zugrunde richten"./le/DP/jha
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