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Israelischer Planungsausschuss berät über umstrittene E1-Siedlung

TEL AVIV/RAMALLAH (dpa-AFX) - Ein israelischer Planungsausschuss berät am Mittwoch (9.00 Uhr/Ortszeit) über eine Genehmigung von umstrittenen Bauplänen für Siedlungen in einem besonders sensiblen Gebiet im Westjordanland. Dabei geht es um den Bau von rund 3.400 Wohneinheiten in dem sogenannten E1-Gebiet zwischen Ost-Jerusalem und der Siedlung Maale Adumim. Das Gebiet gilt wegen der geografischen Lage als heikel im Konflikt mit den Palästinensern.

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Für dich zusammengefasst:
  • Ein israelischer Planungsausschuss berät über eine Genehmigung für den Bau von rund 3.400 Wohneinheiten im E1-Gebiet im Westjordanland.
  • Das E1-Gebiet gilt als einer der sensibelsten Punkte im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern und hat eine Fläche von etwa zwölf Quadratmetern.
  • Israels Finanzminister Bezalel Smotrich kündigte die Pläne zur Bebauung vor knapp einer Woche an.
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Hinweis
Die israelische Flagge.
Quelle: - pixabay.com:

Israels Finanzminister Bezalel Smotrich kündigte entsprechende Pläne vor knapp einer Woche an. Dieser Schritt "begräbt endgültig die Idee eines palästinensischen Staates", sagte er vor Ort. Mehrere Staaten, darunter Frankreich, Kanada und Australien, wollen im kommenden Monat einen palästinensischen Staat anerkennen. Israel lehnt die Anerkennung dagegen als "Belohnung für die Hamas" nach dem Massaker am 7. Oktober 2023 ab.

Das E1-Gebiet gilt als einer der sensibelsten Punkte im Konflikt zwischen Israel und den Palästinensern. Es ist Schätzungen zufolge etwa zwölf Quadratmeter groß. Seine strategische Lage bedeutet jedoch, dass eine Bebauung dort das Westjordanland faktisch in einen nördlichen und einen südlichen Teil unterteilen würde. Damit würde ein zusammenhängendes Territorium für einen künftigen palästinensischen Staat erschwert, wenn nicht gar unmöglich gemacht./rme/DP/nas


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