Die Güter werden nach Angaben des Sprechers Oren Mamorstein über den Grenzübergang Kerem Schalom gebracht, der sich zwischen Israel und dem südlichen Gazastreifen befindet. "In den kommenden Tagen wird Israel täglich die Einfahrt von Dutzenden Hilfstransportern ermöglichen", teilte er weiter mit.
Die UN hatten zuvor mitgeteilt, sie hätten die Zusage von Israel bekommen, dass 100 weitere Lastwagen mit Hilfsgütern in den Gazastreifen fahren dürfen.
Fünf Hilfstransporte am Montag
Am Tag zuvor waren israelischen Angaben zufolge lediglich fünf Lastwagen mit Hilfsgütern in den umkämpften Küstenstreifen gebracht worden. Die Vereinten Nationen sprachen von einem "Tropfen auf den heißen Stein". Die UN und Hilfsorganisationen warnen vor einer Hungersnot im Gazastreifen.
Während der Feuerpause Anfang des Jahres waren jeden Tag bis zu 600 Lastwagen mit Hilfsgütern über die Grenze in den Gazastreifen gefahren. Seit Anfang März hatte Israel keine Hilfslieferungen mehr in das Palästinensergebiet gelassen. Das Land wirft der islamistischen Hamas vor, die Hilfsgüter weiterzuverkaufen, um ihre Kämpfer und Waffen zu finanzieren./cir/DP/stw
Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.