- Irans Regierung warnt vor Energieengpässen im Winter.
- Täglich fehlen fast 230 Millionen Kubikmeter Erdgas.
- Engpässe bei der Gasversorgung haben Proteste ausgelöst.
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Erhebliche Produktionskapazität sei verloren gegangen, sagte Mohadscherani vor Journalisten. Sie sprach von täglich fast 230 Millionen Kubikmetern Erdgas, was knapp einem Viertel der nationalen Produktion entspricht. Man sei bemüht, 100 Millionen Kubikmeter Produktionskapazität wiederherzustellen.
Bereits vor dem militärischen Konflikt hatte der Iran zeitweise mit Energieengpässen zu kämpfen. Irans Regierung kritisiert seit Jahren, dass die harten internationalen Sanktionen eine Modernisierung der Energieinfrastruktur verhindern. "Daher dürfte es, wie bereits in den vergangenen Jahren und wie die Bevölkerung aus eigener Erfahrung weiß, in den nördlichen Provinzen zu Problemen kommen", warnte Mohadscherani.
Bereits in den vergangenen Jahren hatten Engpässe bei der Gasversorgung für großen Unmut in der Bevölkerung gesorgt und in einigen Regionen auch spontane Proteste ausgelöst.
Eigentlich verfügt der Iran über große Bodenschätze. Das Gasfeld "South Pars", das der Iran und Katar gemeinsam ausbeuten, gilt als weltweit größte bekannte Gasreserve und deckt rund 70 Prozent der iranischen Gasversorgung./arb/DP/jha
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