Die Skyline von Teheran der Hauptstadt und größten Stadt des Iran, das sowohl ein politisches als auch kulturelles Zentrum des Landes darstellt.
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Irans Präsident ruft Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung auf

TEHERAN (dpa-AFX) - Irans Präsident Massud Peseschkian hat die Sicherheitskräfte zur Zurückhaltung im Umgang mit den landesweiten Demonstrationen aufgerufen - solange die nationale Sicherheit nicht gefährdet wird. Der Protest von Händlern, die seit Tagen wegen der verschärften Wirtschaftskrise auf die Straße gehen, sei aus Sicht der Regierung legitim, sagte Vizepräsident Mohammed-Dschafar Ghaempanah am Rande einer Kabinettssitzung. Gegen bewaffnete Randalierer werde jedoch ohne Nachsicht vorgegangen.

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Auslöser der Proteste war vor mehr als einer Woche ein Schock am iranischen Devisenmarkt, der in Teheran wütende Händler spontan auf die Straße trieb. Die Demonstrationen schlugen jedoch rasch in politischen Protest gegen die autoritäre Regierung der Islamischen Republik um - gegen den die Staatsmacht mit Härte vorgeht. Die größten Proteste gab es in den westlichen Provinzen.

Irans oberster Führer Ajatollah Ali Chamenei hatte bereits zu Härte gegen "Unruhestifter" aufgerufen und zugleich ebenfalls von einem berechtigten Protest der Händler gesprochen.

Zuletzt war es vor allem auf dem Land zu heftigen Ausschreitungen gekommen. Mindestens 34 Demonstrierende seien seit Ausbruch der Proteste bei Konfrontationen mit der Staatsmacht ums Leben gekommen, berichtete das in den USA ansässige Menschenrechtsnetzwerk HRANA. Auch zwei Sicherheitskräfte wurden demnach getötet./arb/DP/nas


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