- Apple präsentierte am 9. September das iPhone Duo.
- Das iPhone Duo kostet ab 1.999 US-Dollar.
- Vorbestellungen beginnen am 16. Oktober in 70 Ländern.
- Hot or not?
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Julian Schick Apple hat bei seiner Keynote "Surprise and Shine" am 9. September gleich mehrere Neuheiten präsentiert und damit nach Einschätzung der Analysten von HSBC eines der dichtesten Produktlaunches der Firmengeschichte hingelegt. Im Mittelpunkt steht das iPhone Duo, Apples erstes faltbares Smartphone, das ab 1.999 US-Dollar erhältlich ist und damit am unteren Ende der zuvor erwarteten Preisspanne von 2.000 bis 2.500 US-Dollar liegt. Das Gerät verfügt über einen Bildschirm im Passformat, eine 48-Megapixel-Hauptkamera mit Zero-Shutter-Lag sowie einen A20-Pro-Chip, der laut Hersteller bis zu 35 Prozent leistungsfähiger sein soll als der Prozessor im iPhone 17 Pro. Vorbestellungen starten am 16. Oktober in 70 Ländern, die Auslieferung folgt Ende Oktober.
Parallel dazu hat Apple die neuen Modelle iPhone 18 Pro und Pro Max vorgestellt, die vor allem bei Kamera und Akkulaufzeit deutlich zulegen. Die Einstiegspreise liegen bei 1.199 beziehungsweise 1.299 US-Dollar, jeweils 100 US-Dollar mehr als bei den Vorgängermodellen. Ergänzt wird das Line-up durch neue AirPods und zwei Apple-Watch-Modelle, deren Preise unverändert bleiben. Die günstigeren Air- und 18e-Modelle sollen laut HSBC erst 2027 aktualisiert werden.
Aus Sicht der Analysten Nicolas Cote-Colisson und Paul Rossington bringt der Launch alle Zutaten für einen starken Erneuerungszyklus mit: ein neues Formfaktor-Konzept, verbesserte Kameras, längere Akkulaufzeiten sowie eine deutlich ausgebautere KI-Integration durch die überarbeitete Siri-Funktion, die nun auf die neuen Geräte zugreifen kann, in der EU allerdings noch nicht verfügbar ist.
Trotz der Preiserhöhungen bei den Pro-Modellen bewertet HSBC die Strategie als moderat und sieht sogar Spielraum für höhere Preise bei den Speichervarianten.
HSBC bestätigt die Kaufempfehlung für die Apple-Aktie und belässt das Kursziel bei 366 Dollar (Dollarkurs), was ausgehend vom Schlusskurs von 316 US-Dollar einem Aufwärtspotenzial von rund 16 Prozent entspricht. Als Risiken nennen die Analysten schärfere Konkurrenz durch KI-Anbieter mit eigenen neuen Geräteformen, mögliche regulatorische Eingriffe sowie potenzielle Engpässe bei Speicherchips.
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