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Infineon, Zalando, Rheinmetall – ein Ende des Krieges in Sicht?

Berichten zufolge zieht Präsident Donald Trump inzwischen ein Ende des Iran-Kriegs auch dann in Betracht, wenn die Straße von Hormus vorerst geschlossen bleibt. Laut Berichten des Wall Street Journal soll Trump intern zu dem Schluss gekommen sein, dass eine gewaltsame Öffnung der Passage den Konflikt deutlich verlängern würde.

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Die Märkte reagieren nach einem turbulenten Wochenbeginn eher freundlich. Am Montag sahen wir eine weitere „Flucht aus Tech“. Während der Markt insgesamt bis zum Nachmittag anzog, verabschiedeten sich Halbleiter zu neuen Jahrestiefs. Der DAX hat der Nasdaq in den vergangenen Tagen rund 5 Prozent an relativer Performance abgenommen. Im „K.I“-Trade dürfte man eine wirtschaftliche Abkühlung Einpreisen. Ein Ende des Zyklus durch den Krieg im Iran würde auch die K.I-Expansion treffen. Damit könnten sich Tech-Aktien auch stark erholen, sollte es wirklich zu einem konstruktiven Ende kommen.

Gleichzeitig kommt aus der Golfregion der gegenteilige Druck. Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate, Kuwait und Bahrain drängen Washington nach Angaben der Washington Post und der AP hinter den Kulissen, den militärischen Druck auf Iran aufrechtzuerhalten, weil Teheran aus ihrer Sicht noch nicht entscheidend geschwächt ist. Reuters hatte bereits in den vergangenen Tagen berichtet, dass vor allem die UAE, Saudi-Arabien und Bahrain kein Kriegsende akzeptieren wollen, solange Iran weiter in der Lage ist, die Straße von Hormus als strategisches Druckmittel einzusetzen.

Im DAX liegen Zalando, Rheinmetall und Infineon an der Spitze. Ein ungleiches Trio, was aus verschiedenen Gründen unter dem Krieg im Iran litt. Besonder spannend ist die Situation bei Rheinmetall. Denn der Krieg im Iran war für traditionelle Rüstung eher bärisch. Tech-Aktien sind weiterhin günstig. Am Montag fiel die Nasdaq erneut gegen den Markt ab.

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