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In nur 3 Tagen: Mehr als eine Milliarde US-Dollar fließen in Bitcoin ETFs

Die Bitcoin Spot ETFs der US-Finanzriesen melden sich lautstark zurück – mit Nettozuflüssen von 1,1 Milliarden US-Dollar binnen drei Tagen. Starten sie die BTC-Erholungsrallye?

Erstmals seit Wochen kletterte der Bitcoin-Kurs am gestrigen Mittwoch über die 70.000-US-Dollarmarke, doch die meisten Privatanleger scheinen weiterhin verunsichert. Mit einem Punktestand von 22 steht der Fear and Greed Index, das bekannteste Marktstimmungsbarometer, unverändert im Bereich der “extremen Angst”. Eine andere Käufergruppe hingegen meldete sich in den vergangenen Tagen lautstark zurück und investierte in der laufenden Handelswoche bereits 1,14 Milliarden US-Dollar: Die traditionellen Investoren, welche mittels ETFs an der Entwicklung der größten Kryptowährung partizipieren wollen.

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Insbesondere der größte Vermögensverwalter der Welt, BlackRock, durfte hohe Nettozuflüsse verbuchen. Mit 891 Millionen US-Dollar hatte der iShares Bitcoin Trust ETF zuletzt deutlich die Nase vorn, der zweitplatzierte Fidelity-Indexfonds musste sich dagegen mit 53 Millionen US-Dollar begnügen. Damit wird der Abstand zwischen den ETF-Emittenten immer größer, denn BlackRock hält inzwischen rund 777.000 BTC, was einem Marktanteil von 60 Prozent entspricht.

Winter-Sale: Wenn Wall Street auf Bitcoin-Shoppingtour geht

Der deutliche Rücksetzer vom Allzeithoch könnte institutionellen Investoren sogar in die Karten spielen. Viele Vermögensverwalter, Versicherungen und Pensionsfonds bauen ihre Positionen bevorzugt in schwächeren Marktphasen auf, um günstige Einstiegsniveaus zu nutzen und das Risiko zu streuen. Dass Bitcoin trotz ersten Erholungszeichen noch immer mehr als 40 Prozent unter seinem Rekordhoch notiert, eröffnet aus ihrer Sicht eine Gelegenheit zum schrittweisen Aufbau von Positionen. BlackRock selbst empfiehlt schon seit Längerem, ein bis zwei Prozent eines diversifizierten Portfolios in Bitcoin zu allokieren.

Auch andere Schwergewichte der Wall Street bringen sich nun in Stellung. So hat Morgan Stanley einen überarbeiteten Antrag für einen eigenen Bitcoin Trust bei der US-Börsenaufsichtsbehörde eingereicht. Das Produkt soll passiv den BTC-Kurs abbilden und auf Hebel sowie Derivate verzichten. Als Verwahrer sind Coinbase Custody und die Bank of New York Mellon vorgesehen. Das deutet darauf hin, dass große Finanzhäuser frühzeitig positionieren wollen, um von einer neuen Nachfragewelle institutioneller Anleger zu profitieren.

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