- Bis Ende 2026 fallen 760 Jobs in der Stahlindustrie.
- Saarstahl und Dillinger Hütte sind betroffen.
- Betriebsbedingte Kündigungen sind ausgeschlossen.
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In einer Betriebsversammlung bei der Dillinger Hütte sollten die Mitarbeiter am Mittag über den aktuellen Stand der Dinge informiert werden, sagte der Sprecher weiter. Vor rund vier Wochen habe es eine Betriebsversammlung bei Saarstahl gegeben. "Auch hier ging es um ein Update", sagte er.
Keine betriebsbedingten Kündigungen
Die Arbeitsplätze sollen jeweils zur Hälfte bei Saarstahl und bei der Dillinger Hütte wegfallen. Betriebsbedingte Kündigungen seien dabei ausgeschlossen. Das Projekt werde bereits umgesetzt.
Saarstahl plant nach früheren Angaben Einsparungen von rund 90 Millionen Euro. Über 80 Prozent der Mitglieder der IG Metall bei Saarstahl hatten im April einem Transfertarifvertrag zugestimmt, der deutliche Einschnitte beim Entgelt in Kauf nimmt.
Laut Vertrag verzichten die Mitarbeiter bis 2027 auf Millionenbeträge, unter anderem weil die bezahlte Arbeitszeit abgesenkt und ein Transformationskonto mit 24 "Bringschichten" eingerichtet werde. Dafür sind laut Gewerkschaft Standortschließungen ausgeschlossen. Saarstahl zählt rund 5.500 Beschäftigte./rtt/DP/stw
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