- Immer mehr Drohnen werden in Zukunft fliegen.
- DLR-Drohnenforscherin empfiehlt Transponder für Drohnen.
- Thema wird beim Verkehrsgerichtstag in Goslar besprochen.
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Geister sagte, sie rechne zwar nicht damit, dass künftig Hunderte von Drohnen durch die Luft schwirren. Es könne jedoch ein Punkt erreicht werden, bei dem eine strikte Trennung von bemannter und unbemannter Luftfahrt nicht mehr möglich sei.
Auch die Paketbranche zeigte sich offen für neue Regelungen für Drohnen. "Aus Sicht der Paketbranche ist es wichtig, dass der gemeinsam genutzte Luftraum insgesamt geordnet und sicher bleibt", sagte ein Sprecher des Bundesverbands Paket- und Expresslogistik. Die unterschiedlichen Anforderungen der bemannten und unbemannten Luftfahrt müssten sorgfältig ausbalanciert werden. Gezielte Erprobungsräume oder Pilotprojekte dazu seien hilfreich.
Zu konkreten Regeln äußerte sich der Verband nicht, warnte jedoch vor Überregulierung und uneinheitlichen nationalen Sonderregelungen. Es brauche klare Zuständigkeiten und europaweit einheitliche Regeln.
Von Krankenhaus bis Logistikzentrum - wo Drohnen helfen könnten
Die klassische Paketzustellung werden Drohnen aus Sicht der Paketbranche zwar zeitnah nicht ersetzen. Das sei weder wirtschaftlich noch rechne man mit einer Akzeptanz in der Bevölkerung dafür. Allerdings sei ein Einsatz zwischen Paketdepots und Zentrallagern oder für eilige Lieferungen in entlegene Bergregionen oder auf Inseln gut denkbar.
Drohnenforscherin Geister sagte zudem, dass Drohnen bereits bei Feuerwehr- und Katastropheneinsätzen oder Brückeninspektionen regelmäßig genutzt würden. Auch beim Transport medizinischer Proben zwischen Klinikstandorten sei ein Einsatz denkbar. Der ADAC, der den Drohnen-Transport von Blutproben bereits erprobt habe, nannte zudem die Aufzeichnung von Verkehrsdaten als mögliches Einsatzgebiet.
Thema bei Fachtagung
Noch bis morgen soll das Thema beim Verkehrsgerichtstag in Goslar besprochen werden. Bei der Fachtagung kommen jährlich Fachleute für Verkehrssicherheit und Verkehrsrecht zusammen. In diesem Jahr mehr als 1.700. Zum Abschluss geben sie Empfehlungen an Gesetzgeber, die in der Vergangenheit auch immer mal wieder aufgegriffen wurden./xma/DP/jha
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