EQS  | 
aufrufe Aufrufe: 85

Im Schnitt 4 Monate auf Jobsuche: Hochschulabsolvent*innen erleben Realitätsschock

play Anhören
share Teilen
feedback Feedback
copy Kopieren
newsletter
font_big Schrift vergrößern
Mann mit Wirtschaftszeitung (Symbolbild).
Quelle: - pixabay.com:

EQS-Media / 07.05.2026 / 09:01 CET/CEST

Presseinformation Im Schnitt 4 Monate auf Jobsuche: Hochschulabsolvent*innen erleben Realitätsschock
  • Von Optimismus zu Ernüchterung: 76 % der Studierenden blicken vor dem Abschluss positiv auf ihre Karriere, 56 % der Berufseinsteiger*innen empfinden die Jobsuche als schwierig
  • Vom Hörsaal in die Realität: Suche nach dem ersten Job dauert für Master-Absolvent*innen im Schnitt 2 Monate länger als für Bachelor-Absolvent*innen
  • Praxiserfahrung ist der wichtigste Aspekt beim Berufseinstieg, doch nicht einmal jedes zweite Unternehmen bietet entsprechende Stellen an
Düsseldorf, 7. Mai 2026 – Beim Berufseinstieg von Studierenden weicht Optimismus schnell Ernüchterung. Master-Absolvent*innen suchen im Schnitt 21 Wochen bis sie einen passenden Einstiegsjob finden. Damit benötigen sie über zwei Monate länger als Bachelor-Absolvent*innen, die nach durchschnittlich 13 Wochen fündig werden. Das zeigt eine aktuelle Befragung von Stepstone zur Situation junger Talente auf dem Arbeitsmarkt. „Der Berufseinstieg ist für viele deutlich schwieriger geworden, weil Erwartungen und Realität am Arbeitsmarkt auseinanderlaufen. Unternehmen suchen zwar dringend Nachwuchs, setzen aber gleichzeitig häufig Praxiserfahrung voraus, die viele Absolventinnen und Absolventen erst im Job sammeln können“, sagt Dr. Christina Langer, Senior Economist und Arbeitsmarktforscherin bei The Stepstone Group. Unternehmen suchen Nachwuchs – bieten aber kaum Einstiegsmöglichkeiten Für viele Absolvent*innen ist praktische Erfahrung der entscheidende Türöffner in den Beruf. 41 % der Befragten geben an, dass Praktika oder Werkstudententätigkeiten den Einstieg entscheidend erleichtert haben. Für fast jeden Dritten (34 %) war eine solche Tätigkeit während des Studiums sogar das direkte Ticket zur Übernahme. Praxiserfahrung zu sammeln, wird für Nachwuchstalente dabei immer herausfordernder, wie die Stepstone-Analyse zeigt: Obwohl 73 % der Unternehmen einen deutlichen Nachwuchsmangel beklagen, bietet nicht einmal jedes zweite Unternehmen entsprechende Einstiegsmöglichkeiten. Nur 46 % der Firmen stellen Werkstudierende oder Praktikant*innen ein, lediglich 19 % setzen auf Traineeprogramme. Hohe Anforderungen erschweren Berufseinstieg zusätzlich Neben der fehlenden Praxiserfahrung erschweren auch die Anforderungen vieler Stellenanzeigen den Einstieg. 67 % der Berufseinsteigenden berichten, dass für Einstiegspositionen häufig unrealistische Anforderungen gestellt werden, die sie kaum erfüllen können. Gleichzeitig bleiben Bewerbungen oft unbeantwortet: 71 % geben an, im Bewerbungsprozess regelmäßig keine Rückmeldung zu erhalten. 54 % haben generell das Gefühl, dass ihre Kompetenzen aktuell wenig gefragt sind. Die Folge: Während 76 % der Studierenden vor dem Abschluss noch optimistisch auf ihre Karriere blicken, folgt mit dem Eintritt in den Arbeitsmarkt oftmals die Ernüchterung: 56 % der Berufseinsteigenden stufen die reale Jobsuche als schwierig ein. „Viele Berufseinsteigende erleben einen echten Realitätsschock beim Eintritt in den Arbeitsmarkt“, sagt Langer. „Wer Nachwuchs gewinnen will, muss Einstiegshürden senken und gezielt Möglichkeiten für Praxiserfahrung schaffen. Hier entscheidet sich, welche Unternehmen sich langfristig die Fachkräfte von morgen sichern.“ Über die Befragung  Für die Studie „Entry Level Jobs" befragten Stepstone und Studydrive im November 2025 rund 4.500 Personen in Deutschland – darunter 754 Studierende, 331 Young Professionals sowie 455 Personalverantwortliche. Mit der Online-Befragung untersucht wurden die Einstellungsbereitschaft von Unternehmen gegenüber Nachwuchskräften, die beruflichen Zukunftserwartungen von Studierenden und Young Professionals sowie die wahrgenommene Jobsicherheit verschiedener Studienfächer. Die Gesamtstichprobe ist nach Alter, Geschlecht und Bildung repräsentativ für die Erwerbsbevölkerung in Deutschland; Studierende, Young Professionals und Personalverantwortliche werden als eigene Untergruppen ausgewertet. Als Young Professionals gelten in dieser Studie Hochschulabsolvent*innen mit weniger als drei Jahren Berufserfahrung. Über The Stepstone Group  The Stepstone Group ist eine weltweit führende digitale Recruiting-Plattform, die Unternehmen mit passenden Talenten zusammenbringt und Menschen hilft, den richtigen Job zu finden. Mit Hilfe KI-unterstützter Job-Marktplätze und programmatischer Marketing-Lösungen erreichen jedes Jahr mehr als 130 Millionen Bewerbungen rund 130.000 Arbeitgeber. Das Unternehmen ist in mehr als 10 Ländern aktiv – darunter mit Stepstone in Deutschland, mit Appcast in den USA und mit Totaljobs in Großbritannien. The Stepstone Group mit Hauptsitz in Düsseldorf beschäftigt weltweit rund 3.000 Menschen. Mehr Informationen unter: www.thestepstonegroup.com/deutsch  Kontakt  The Stepstone Group Presse  press@stepstone.com
Ende der Pressemitteilung
Emittent/Herausgeber: The Stepstone Group Schlagwort(e): Dienstleistungen

07.05.2026 CET/CEST Veröffentlichung einer Pressemitteilung, übermittelt durch EQS News - ein Service der EQS Group. Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent / Herausgeber verantwortlich. Die EQS Distributionsservices umfassen gesetzliche Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen. Originalinhalt anzeigen: EQS News


Sprache: Deutsch
Unternehmen: The Stepstone Group
Völklinger Straße 1
40219 Düsseldorf
Deutschland
Internet: https://www.thestepstonegroup.com/de/
EQS News ID: 2322666
 
Ende der Mitteilung EQS-Media

2322666  07.05.2026 CET/CEST


Hinweis: ARIVA.DE veröffentlicht in dieser Rubrik Analysen, Kolumnen und Nachrichten aus verschiedenen Quellen. Die ARIVA.DE AG ist nicht verantwortlich für Inhalte, die erkennbar von Dritten in den „News“-Bereich dieser Webseite eingestellt worden sind, und macht sich diese nicht zu Eigen. Diese Inhalte sind insbesondere durch eine entsprechende „von“-Kennzeichnung unterhalb der Artikelüberschrift und/oder durch den Link „Um den vollständigen Artikel zu lesen, klicken Sie bitte hier.“ erkennbar; verantwortlich für diese Inhalte ist allein der genannte Dritte.


Weitere Artikel des Autors

Themen im Trend