HERSTAL (dpa-AFX) - Feuerwehrleute versuchen im Kampf gegen den Brand im Hohen Venn, ein Übergreifen der Flammen auf Deutschland mit Brandschneisen zu verhindern. Die Einsatzkräfte hätten begonnen, die oberste Boden- und Vegetationsschicht zu entfernen, um mit Löschschläuchen zu dem unzugänglichen Gebiet nahe der deutschen Grenze vorzudringen, sagte ein Sprecher des belgischen Innenministeriums der Deutschen Presse-Agentur. Die Arbeiten dürften demnach den ganzen Dienstag in Anspruch nehmen.
Die Ausbreitung des Feuers in dem Naturschutzgebiet, das seit Freitag rund 3.000 Hektar Land zerstört hat, wurde nach Angaben des Sprechers weitgehend gestoppt - mit Ausnahme des Teils der Brandfront, der aufgrund des unwegsamen Geländes für Bodeneinsatzkräfte unzugänglich bleibt. Aktuell verhindere Regen und starke Bewölkung zudem den Einsatz von Löschflugzeugen und -hubschraubern, sagte der Sprecher.
Vier verletzte Feuerwehrleute
Vier Feuerwehrleute seien bei dem Kampf gegen den Brand verletzt worden. Zwei, die eine Rauchvergiftung erlitten hatten, befinden sich laut Sprecher inzwischen wieder in stabilem Zustand. Eine Einsatzkraft erlitt eine Rückenverletzung. Ein weiterer Feuerwehrmann wurde wegen einer Verletzung am Knöchel operiert./tre/DP/jha
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